Vietnam Reisebericht: 24 Tage durch Vietnam

Fischer am Meer beim Arbeiten

Mit der Vietnam Airlines sind wir von Frankfurt nach Hanoi (Noi Bai  Flughafen) geflogen. In Hanoi erwartet uns bei Ankunft ein wunderschönes Wetter um die 27 Grad. Das erste Mal in meinem Leben traf ich so viele Asiaten auf einmal. Die Vietnamesen sind jedoch von Haus aus sehr hilfsbereit und freundlich. Unser Guide stand bereits wartend, als wir rauskamen und das Schild unseres Hotels sahen, kamen wir mit dem Guide ins Gespräch. Er sprach erstaunlich gut Deutsch, so dass wir kein Problem mit der Verständigung hatten. Nach einer kurzen Begrüßung sind wir in einen Minibus für 30 Minuten Richtung Zentrum Hanois gedüst. Plötzlich sah man nur noch Mopeds und Autos auf der Straße. Es gab fast keine Fahrräder, wie wir uns es von zu Hause aus vorstellten. Es war sehr hektisch auf den Straßen und ich saß hinten im Wagen neben meinem Mann und dachte ständig daran, dass es gleich einen Unfall geben würde. Wir sind jedoch heil ins Hotel angekommen. Nach ein paar Minuten Check-In haben wir gleich unser Hotelzimmer bekommen. Es war ein 3-Sterne-Hotel direkt im Zentrum von Hanoi, unweit von dem Hoan-Kiem-See. Obwohl unser Hotel sehr zentral lag, hatten wir nachts fast keinen Lärm mitbekommen, da unser Zimmer zum Innenhof lag.

Bereits am nächsten Tag ging es schon mit dem Bus nach Halong-Bay mit einer kleinen Gruppe. Mit dabei waren auch zwei Deutscher. Es war einmalig, diese ganzen Karststeinfelsen vor einem zu sehen. Ich dachte, ich wäre in einer Filmszene gewesen. Bis späten Nachmittag verbrachten wir uns in der Halong-Bucht, bevor unser Bus abends uns zurück ins Hotel brachte. Die drauf folgenden Tage verbrachten wir die Tage in Hanoi, in den wir zahlreiche Sehenswürdigkeiten anschauten, wie das Mausoleum, Van-Mieu-Tempel (Literaturtempel),…

Nach 7 Tagen Aufenthalt in Hanoi machten wir uns auf den Weg in Richtung Hue. In Hue waren wir auch 8 Tage, wo wir von hier aus Hoi An und Da Nang besichtigten. Es waren sehr schöne Orte und freundliche Menschen vor Ort. Anschließend ging es weiter nach Ho-Chi-Minh-City. Man kann Ho-Chi-Minh-City nicht direkt mit Hanoi oder anderen Orten Vietnams vergleichen. HCMC  kam mir bereits bei Ankunft sehr westlich vor. Man sah plötzlich mehr Ausländer auf den Straßen, so war zumindest mein Eindruck.

Nach einigen Tagen in Saigon ging es für uns weiter auf die Insel Phu Quoc. Unser Tourguide erzählte uns, dass Phu Quoc die größte Insel Vietnams sei. Auf der Insel trifft man überall auf Natur. Ich hätte die Insel jedoch etwas sauberer vorgestellt. Es war zum Teil an vielen Stellen Plastikmüll und andere Unrat zu sehen, die meiner Meinung nach auf einer Erholungsinsel nicht zu suchen hatten. Mein Mann hatte ein paar Male gebadet. Ich wiederum blieb am Strand liegen.

Nach 2 Tagen Aufenthalt auf der Insel Phu Quoc flogen wir wieder nach Saigon. Hier blieben wir den Rest unserer Urlaubstage. Von hier aus hatten mehr Touren z. B. nach Vung Tau etc. gemacht.

Über Pho Vu (21 Artikel)
Ich mag fremde Kulturen und Sprachen. In der Freizeit schreibe ich gern über Vietnam.