Vietnam Botschaft: Vietnamesische Botschaft und Konsulate
Vietnamesische Botschaft und Konsulate sind Vertretungen der Sozialistischen Republik Vietnam im Ausland. Sie wahren die Interessen und schützen die vietnamesischen Bürger in in jeweiligen Gastländern. Sie verhandeln mit den dortigen Regierungen und fördern die poltischen Beziehungen und die wirtschaftliche, kulturelle sowie wisschaftliche Zusammenarbeit. Die wesentlichen Aufgaben der vietnamesischen Botschaften und Konsulate im Ausland sind es,
- Beschaffung von Informationen,
- Berichten über Angelegenheiten, die für die vietnamesischen Regierungungstellen von Bedeutung sind,
- den vietnamesischen Bürgern zu unterstützen und helfen, die in Not geraten sind, Krisenvorsorge zu leisten sowie notarielle und behördliche Funktionen für im Ausland lebende Vietnamesen zu übernehmen,
- Vietnam Visum für Vietnam Reisen und Urlaub in Vietnam ausstellen,
- vietnamesischen Firmen bei deren Tätigkeiten in den Gastländern zur Seite zu stehen und allgemein den beseitigen Handel zu fördern,
- Kulturaustausch zwischen Vietnam und den jeweiligen Gastländern fördern,
- hochrangige Besuche aus Vietnam vorzubereiten und zu begleiten,
- die Öffentlichkeit des Gastlandes über die vietnamesische Außenpolitik, über Vietnam im Allgemeinen, seine Kultur und Gesellschaft auf den Laufenden zu halten.
Vietnam Botschaft: Vietnamesische Botschaft in Deutschland
Die vietnamesische Botschaft kann in diesem Jahr (2010) sein 35-jährige Jubiläum der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen Vietnam und Deutschland feiern (23.09.1975 – 23.09.2010). Seit 35 Jahren bauen und pflegen die Regierungen und Völker beider Länder gemeinsam die traditionell engen und freundschaftlichen Koopertationsbeziehungen auf allen Gebieten wie Politik, Wirtschaft, Kultur, Erziehung, Ausbildung, Sicherheit sowie Verteidigung, ...
Aus diesem wichtigen Anlass haben die Sozialistische Republik Vietnam und die Bundesrepublik Deutschland das Jahr 2010 zum “Jahr der vietnamesisch– deutschen Kultur“ erklärt. Im Rahmen des Jahres der “vietnamesisch – deutschen Kultur“ haben die Regierungen beider Länder beschlossen, “das Vietnam – Jahr 2010 in Deutschland“ und “das Deutschland – Jahr 2010 in Vietnam“ zu veranstalten. Die Aktivitäten dieses Jubiläums stehen unter der Schirmherrschaft sowohl vom Präsidenten von Vietnam als auch vom Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland und umfassen vielfältige Veranstaltungen, die im ganzen Jahr 2010 stattfinden mit dem Ziel, die freundschaftlichen Beziehungen zwischen beiden Ländern auszubauen und zu verfestigen, die gegenseitigen Verständnisse zu intensivieren, die Kommunikationen zu verstärken, die Informationen und Kulturen zwischen den Völkern beider Länder stärker auszutauschen, die Errungenschaften und Erfolge beider Länder auf den Gebieten der Kultur, Wirtschaft, Politik und Soziales zu präsentieren, die bilateralen Beziehungen auf ein neues, höheres Niveau zu stellen.
Aktualisiert ( Samstag, den 22. Januar 2011 um 00:39 Uhr )
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Wirtschaft Vietnam
Mehr durch Krieg und Auseinandersetzungen als durch normales Alltagsleben waren die letzten 50 Jahre vietnamesischer Geschichte geprägt. Während sich die kommunistische Regierung der Demokratischen Republik Vietnam (DRV) im Krieg sowohl gegen Frankreich als auch gegen die USA tapfer schlagen konnte, versäumte sie es, eine entsprechende Entwicklungsstrategie für Friedenszeiten zu erarbeiten. Ein ökonomisches Fundament versuchte man zuerst in Anlehnung an das chinesische Modell zu errichten. Die Bodenreform, die nach diesem Vorbild in Nordvietnam in den 50er-Jahren durchgeführt wurde, entsprach nicht den vietnamesischen Gegebenheiten, sodass man nun auf das sowjetische Modell umschwenkte.
Der erste Fünfjahresplan der DRV 1961 bis 1965 sah demzufolge den Aufbau einer eigenen Schwerindustrie vor. Durch den Krieg gegen die USA wurden aber alle Pläne zunichte gemacht. Nach dem Sieg über die USA und der Wiedervereinigung Vietnams verabschiedete die vietnamesische Regierung auf dem IV. Parteitag der KPV 1976 ein Entwicklungsprogramm, das dem Land endlich eine florierende Wirtschaft und ein hohes Lebensniveau verschaffen sollte. Ein Mittel, dieses Ziel zu erreichen, sah man in der Ausdehnung des nordvietnamesischen, der Sowjetunion nachempfundenen Modells auf das ganze Land. Auf dem V. Parteitag 1982 musste jedoch festgestellt werden, dass die Ziele des letzten Parteitags nicht realistisch waren.
Aktualisiert ( Sonntag, den 27. März 2011 um 10:04 Uhr )
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Klima von Vietnam
Das Klima in Vietnam ist aufgrund seiner Flächenlänge (über 1.800 km) sehr unterschiedlich. Zwischen dem südlichen und dem nördlichen Teil Vietnams herrscht eine große Differenz bei den Temperaturen, während die Temperaturen im Norden Vietnams im Winter beachtlich sinken (zum Teil auf 7-10 Grad), ist das Klima im Süden des Landes sehr warm bis heiß. In der Regel schwanken die Temperaturen zwischen 21 und 36 Grad Celsius.
Das Klima im Norden Vietnams ist eher subtropisch. Die vier Jahreszeiten können kaum unterschiedlicher sein. Die Durchschnittstemperaturen zwischen September und November schwanken zwischen 22-26 °C mit gelegentlichen Niederschlägen. Zwischen Februar und April steigen die Temperaturen und es kommt gelegentlich zu Nieselregen. Ab Mai herrschen die heißen Temperaturen. Im Zentral von Vietnam ist das Klima vor allem zwischen November und Dezember sehr unberechenbar. Die Region wird sehr oft von zerstörerischen Taifunen (bao) heimgesucht. Im Süden dagegen kann das Klima in drei Jahreszeiten unterteilt werden:
Die Sommerzeit ist zwischen März bis Mai (heiß bis sehr heiß), die Regenzeit ist zwischen Mai bis Oktober (in vielen Provinzen kann es gelegentlich zu Überschwemmungen führen) und die Winterzeit ist zwischen November bis Anfang März (angenehme Temperaturen und ständiger Sonnenschein). Aber auch in den Sommermonaten kann es sowohl im Süden als auch im Norden Vietnams sehr unangenehm werden. Tagsüber klettert die Temperatur bis auf 40 Grad Celsius heiß und die Luftfeuchtigkeit ist sehr hoch. Selbst in der Nacht kühlt die Temperatur nur leicht ab, so dass ohne Klimatisierungsapparate in den Hanoi Hotels und anderswo im Land fast nicht zu überwinden ist.
Die beste Reisezeit für Ihren Aufenthalt in Vietnam ist in der Regel zwischen Dezember bis einschließlich Mai. Zu empfehlen ist auch eine Reise im Februar, da das Neujahrfest (Tet-Fest) der Vietnamesen in diesem Monat stattfindet. Das Tet-Fest ist das wichtigste Fest in Ganzem Vietnam, denn in diesen Tagen kommen die meisten Vietnamesen, egal wo leben, die Feiertage nach Hause zu ihren Familien. Es wird gekocht, gegessen und geplaudert. Schließlich trifft man sich das ganze Jahr über nur in diesen Tagen. Der Nachteil in der TET-Festzeit für die Touristen ist, dass die meisten Geschäfte geschlossen und somit auch viele Freizeitaktivitäten für die Vietnam Urlauber eingeschränkt sind.
Aktualisiert ( Freitag, den 10. Mai 2013 um 09:42 Uhr )
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Landkarte Vietnam: Alle Städte Vietnams auf einer Karte
Die Sozialistische Republik Vietnam (Cong Hoa Xa Hoi Chu Nghia Viet Nam) lässt sich geografisch in drei Teilgebiete aufteilen (siehe Karte Vietnam). Als Orientierung für viele Vietnam-Urlauber ist Vietnam umgeben von Thailand, der Volksrepublik China, Kambodscha sowie Laos. Trotz der Lage am Meer ist das südostasiatische Land ein extrem gebirgiges Land, denn fast drei Viertel der gesamten Landesfläche ist durch Höhenzüge und Hochebenen charakterisiert. Da Vietnam von seiner Agrarwirtschaft lebt, sind nur ca. 20 % der Bevölkerung in den Hochebenen sowie auf Höhenzügen vorzufinden. Die restlichen 80 % leben in den Ebenen, die ein Drittel der gesamten Landesfläche ausmachen.

Karte der Volksrepublik Vietnam
Mit rund 86 Mio. Einwohnern (2009) ist Vietnams Bevölkerung vergleichsweise so groß wie die der Bundesrepublik Deutschland. Die drei Teilgebiete unterscheiden sich nicht nur durch die klimatische Lage, sondern auch durch die Beliebtheit der ausländischen Urlauber als Reiseziele. Während der Norden Vietnams eher als Städtereisen, Kulturreisen bekannt ist, zeichnet sich die Mitte des Landes durch die zahlreichen wunderschönen Strände und historischen Orte aus, der Süden wiederrum fungiert als das Wirtschaftszentrum des Landes schlecht hin und gilt als Must-See-Destination für die vielen Vietnam-Urlauber.
Beliebte Vietnam Rundreisen auf der Vietnam Karte:
Rundreise 1: Hanoi - Ninh Binh- Halong - Hanoi - Hue - Da Nang - Hanoi An - My Son - Da Nang - Ho-Chi-Minh-Stadt - Vinh Long - Can Tho - Mui Ne - Saigon (HCMS).
Rundreise 2: Hanoi – Halong Bucht – Zufahrt nach Sapa (atemberaubende Landschaft um Sapa entdecken, Minderheitsdörfer auf Sapa besuchen) – Rückfahrt nach Hanoi – Flug nach Hue (Besuch des Dong Ba-Marktes, Bootsfahrt auf dem Fuß der Wohlgerüche, Besuch der Thien-Mu-Pagode) – Fahrt über den Wolkenpass – Da Nang – Hoi An (Handelsstadt) Flug nach Ho-Chi-Minh-Stadt – Mekong Delta (Bus nach My Tho und Bootsfahrten durch die zahlreichen Wasserwege des Mekongs) - Tagesausflug nach Vinh Long (Radtour nach Chau Doc) – Ho-Chi-Minh-Stadt (Saigon).
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Aktualisiert ( Donnerstag, den 28. Oktober 2010 um 21:50 Uhr )
Infrastruktur in Vietnam
Der vietnamesische Staat ist bestrebt, den Ausbau der Infrastruktur des Landes voranzutreiben, die in vielen Teilen des Landes immer noch auf dem Stand der französischen Kolonialzeit stehen geblieben ist. Die für die Infrastruktur verantwortliche Regierung in Hanoi hat ebenfalls realisiert, dass eine intakte Infrastruktur die Voraussetzung für die Entwicklung der Ökonomie und anderer Branchen des Landes, allem voran der Tourismusindustrie und eine unzulängliche Infrastruktur ein enormes Hindernis für den weiteren Aufschwung der derzeitigen Wirtschaft bedeutet.
Um diesen starken Aufwärtstrend fortzusetzen, sollen daher nach Planungen der Regierung bis 2020 neue See- und Flughäfen sowie der Ausbau und die Modernisierung des Straßen- und Eisenbahnnetzes als eines der Hauptziele realisiert werden. Um dieses Problem schnellstmöglich zu lösen, will die Regierung rund 9 % ihres BIP in die Infrastruktur investieren.
Vietnam ist ein Paradies für Mopedhersteller, denn fast ein Drittel aller Haushalte verfügt über ein Moped. Die Zahl der Mopedregistrierungen hat sich nach Berichten des National Traffic Safety Committee (NTSC) in den letzten Jahren zwischen 2002 und 2006 fast verdoppelt. Das Moped ist das Hauptverkehrsmittel des südostasiatischen Landes, um beim dichten täglichen Straßenverkehr von A nach B zu kommen. Aufgrund des steigenden Realeinkommens und der Helmpflicht für Mopeds führte es in den vergangenen Jahren verstärkt zu einer Nachfrage nach PKWs in den Großstädten. Das Straßennetz hat sich im Gegensatz zur Wirtschaft nur sehr langsam entwickelt. weiter Straßenverkehr Vietnam lesen >>
Schienenverkehr in Vietnam
Das vietnamesische Eisenbahnnetz wurde im Jahre 1881 gegründet mit einer Streckenlänge von 71 km zwischen Ho-Chi-Minh-City (ehemaliges Saigon) und My Tho (Tien Giang Provinz). Im Jahre 1938 wurde die Trans-Vietnamlinie in Betrieb genommen und erlebte seitdem durch die gesamten Kriegsjahre das ständige Auf und Ab...weiter Schienenverkehr Vietnam lesen >>
Flussläufe und Wasserstraßen in Vietnam
In Vietnam gibt es rund 41.000 km befahrbare Flüsse, darunter der Delta des Roten Flusses119 im Norden und der Mekong120 im Süden. Aufgrund der Flussbette, die natürlich belassen sind, ist es fast unmöglich, mit größeren Schiffen die Flüsse zu befahren. Außerdem fehlt es bis 2007 an finanziellen Mittel, um diese zu vertiefen. Seit Mitte 2007 sollen mit Hilfe der Weltbank 25 Mio. US-Dollar dafür investiert werden, um streckenweise den Mekong in Vietnam für Transportwege und zum Schutz vor Überschwemmungen zu errichten...weiter Flussläufe und Wasserwege Vietnam lesen >>
Aktualisiert ( Donnerstag, den 18. Februar 2010 um 00:20 Uhr )
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Daten & Zahlen
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Ländername:
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Sozialistische Republik Vietnam/ Cong Hoa Xa Hoi Chu Nghia Viet Nam
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Hauptstadt (Bevölkerungszahl):
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Hanoi (nach Gebietsreform 6 Millionen)
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Lage:
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8°34’N - 23°22’N
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Klima:
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subtropisch bis tropisch
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Größe:
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Bevölkerung:
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85,8 Millionen, davon Minderheiten circa 10 Millionen - 54 ethnische Gruppen, unter anderem Hmong, Thai, Khmer, Chinesen (3%). Bevölkerungswachstum 1,2%
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Landessprache:
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Vietnamesisch
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Religionen, Kirchen:
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Buddhisten (circa 70%), Katholiken (circa 8%), rund 1,2% Protestanten, diverse synkretistische Religionen
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Unabhängigkeit:
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02.09.1945
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Nationaltag:
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02.09. Unabhängigkeitstag
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Regierungsform/Staatsform:
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Einparteiensystem
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Staatsoberhaupt:
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Präsident Nguyen Minh Triet
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Vertreter:
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Vizepräsidentin Nguyen Thi Doan
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Regierungschef:
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Premierminister Nguyen Tan Dung
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Außenminister:
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Pham Gia Khiem
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Parlament:
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493 Sitze, Einkammerparlament, Wahl alle 5 Jahre, zuletzt Mai 2007
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Regierungspartei:
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Kommunistische Partei Vietnams (2,8 Millionen Mitglieder)
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Opposition:
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keine
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Gewerkschaften:
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Staatliche Einheitsgewerkschaft
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Verwaltungsstruktur des Landes:
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Aufteilung in 61 Verwaltungsprovinzen und vier unabhängige Stadtverwaltungen Hanoi, Da Nang, Ho-Chi-Minh-Stadt und Haiphong
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Mitgliedschaften in internationalen Organisationen:
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Vereinte Nationen, ASEAN, ASEAN Regional Forum (ARF), Weltbank, IWF, Asiatische Entwicklungsbank ( ADB), Asiatisch-Pazifische Wirtschaftskooperation ( APEC), WTO (seit Januar 2007).
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Wichtigste Medien:
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(sämtliche Medien unterliegen der staatlichen Kontrolle) Vietnam Television, Radio "Voice of Vietnam", zahlreiche Tageszeitungen, Fachmagazine (Wirtschaft)
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Bruttoinlandsprodukt (2008):
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88 Milliarden US-Dollar
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Pro-Kopf- in US-Dollar (2008):
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1.025 US-Dollar
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Erwerbstätig:
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44.580.000 Personen
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Arbeitslosenrate:
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2,0 %
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Einnahmen:
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15,970 Mrd. US-Dollar
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Ausgaben:
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16,720 Mrd. US-Dollar
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Geografische Lage von Vietnam
Vietnam liegt geografisch in Südostasien, an der Küste des Südchinesischen Meeres. Westlich grenzt es an Laos und Kambodscha, im Norden an die Volksrepublik China und im Osten an den Golf von Tonking.
Landschaftlich hat Vietnam einiges zu bieten. Im Norden des Landes befindet sich eine traumhafte Berglandschaft, die mit dem Fan Si Pan eine Höhe von über dreitausend Metern erreicht. Genannt wird diese Region Tonking, die hier auch vom aus China kommenden Roten Fluss durchzogen wird, an dessen Ufern und dem Mündungsdelta überdies die Hauptstadt Vietnams, Hanoi liegt.
Auch in westliche Richtung, im Grenzgebiet zu Laos, ist die Region bergig mit Höhen von bis zu 2600 Metern. Ganz im Süden Vietnams, am Südchinesischen Meer liegt Cochinchina, heute jedoch Nam Bộ genannt. Cochinchina ist einerseits von Hochebenen umgeben, grenzt auf der anderen Seite jedoch an das atemberaubende Mekongdelta.
Klimatische Bedingungen in Vietnam
Vietnam liegt unter dem Einfluss verschiedener Klimazonen. Während es im Norden subtropisch bis tropisch heiß ist, herrschen im Süden ausschließlich tropische Temperaturen und klimatische Bedingungen vor. Die Niederschlagszahlen beziehen sich auf die Monsunzeiten und liegen in der nördlichen Region um 1500 mm, im tropischen Süden um 4000 mm. Zwischen den Monaten April bis Oktober herrscht der regenreiche Südwestmonsun vor, in den trockenen Wintermonaten Nordostmonsun. Da der Norden Temperaturschwankungen unterworfen ist, kann es hier auch in den Wintermonaten durchaus regnen.
Die durchschnittliche Tagestemperatur in Vietnam liegt bei 33 Grad. Nachts kühlt es auf ca. 25 Grad ab. Unterschieden werden hier jedoch drei Jahreszeiten, in denen die Temperaturen durchaus auch schwanken können. Zum einen sind hier die für vietnamesische Verhältnisse relativ kühlen Monate zu nennen, zu denen der November und Januar gehört (durchschnittliche Temperatur hier 28-30Grad), zum anderen die heißen Monate von Februar bis Mai (Temperaturen bis über 35 Grad sind hier möglich) und die Monate in Regenzeit, zu denen der Juni, Juli, August, September und der Oktober gehören. Zwar ist es auch in dieser Zeit heiß, jedoch finden meist täglich starke Regenfälle statt, die die Luft zunächst ein wenig abkühlen. Die Regenfälle dauern in der Regel nicht länger als zwei Stunden an und nicht oder nur in Ausnahmefällen, wie landläufig gemeint, den ganzen Tag.
Geschichtsträchtiges Vietnam
Vietnam ist den meisten Menschen aufgrund seiner Geschichte bekannt. In der Zeit von 1945 bis 1979 ist das Land geprägt durch Kriege und Aufstände und hat sich im Anschluss daran, fast gänzlich von der Außenwelt abgeschottet. Was folgte war zusätzlich eine gravierende Wirtschaftskrise, die erst im Jahr 1986 mit der „Erneuerungs“-Reform schrittweise behoben werden konnte. Ziel dieser Reform sollte u.a sein, die Wirtschaft zu liberalisieren, Privatisierungen zuzulassen und sich wieder nach außen hin zu öffnen.
Mit Beginn der 1990er Jahre wird Vietnam diesbezüglich dann auch im touristischen Bereich immer aktiver und auch attraktiver. Und dies hat bis heute dementsprechend auch angehalten.
Aktualisiert ( Samstag, den 16. Oktober 2010 um 23:51 Uhr )
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Feiertage & Festivals
 Der wichtigste Feiertag des Jahres ist für alle Vietnamesen immer noch der Neujahrstag (TET), denn fast alle Familienangehörigen versammeln sich in diesen Tagen zu Hause. Es kommen Leute nach Hause, die sonst das ganze Jahr über anderswo arbeiten oder leben. Der Neujahrstag wird nach dem chinesischen Mondkalender ausgerichtet und findet in der Regel am Ende des Januarmonats oder anfangs Februar des Jahres statt. Damit das Tet-Fest ein unvergesslicher Tag für die ganzen Familien sein wird, wird normalerweise wochenlang im Voraus für diese wichtigen Feiertage vorbereitet. Es wird Lebensmittel in großem Umfang und neue Klamotten für die Kinder eingekauft. Zum Teil nehmen manche Familien extra Kredite bei der Bank auf, um die ganzen Sachen finanzieren zu können.
Die Erwachsenen freuen sich auf diese Tet-Festtage, weil sie zum Teil fast nach einem Jahr ihre alte Freunde, Verwandte wiedersehen, um mit Ihnen zu feiern. Die vietnamesischen Kinder zählen zum Teil die Tage bis dorthin, denn sie erhalten zum Neujahrstag nicht nur neue Anziehsachen von ihren Eltern sondern auch Geldgeschenke von der Verwandten, Familienangehörigen oder auch Freunde der Eltern. Den Kindern werden in der Regel immer Geldgeschenke gemacht, denn damit können sie oder deren Eltern mehr anfangen als Sachgeschenke. Selbst leicht verurteilte Gefangene können in diesen Tage zu ihren Familien.
Aktualisiert ( Mittwoch, den 06. Januar 2010 um 15:24 Uhr )
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Beste Reisezeit und Klima
Zwischen Nord- und Südvietnam herrscht ein großer Unterschied bei den Temperaturen, während die Temperaturen im nördlichen Teil des südostasiatischen Landes im Winter beachtlich sinken (zum Teil auf 7-10 Grad), ist das Klima im Süden des Landes sehr warm bis heiß. In der Regel schwanken die Temperaturen zwischen 21 und 36 Grad Celsius.
Das Klima im Norden kann als subtropisch und im Süden als tropisch bezeichnet werden. Vor allem in den Sommermonaten kann es sowohl im Süden als auch im Norden Vietnams sehr unangenehm werden. Tagsüber kann die Temperatur bis auf 40 Grad Celsius heiß werden und die Luftfeuchtigkeit ist sehr hoch. Selbst in der Nacht kühlt die Temperatur nur leicht ab, so dass ohne Klima in den Hotels fast nicht zu überwinden ist.
Die beste Reisezeit für Ihren Vietnam Urlaub ist in der Regel zwischen Dezember bis einschließlich Mai. Zu empfehlen ist eine Reise im Februar, da das Neujahrfest (Tet-Fest) der Vietnamesen in diesem Monat stattfindet. Das Tet-Fest ist das wichtigste Fest in Ganzem Vietnam, denn in diesen Tagen verbringen die meisten Vietnamesen, egal wo leben, die Feiertage zu Hause bei ihren Familien. Es wird gekocht, gegessen und geplaudert. Schließlich trifft man sich das ganze Jahr über nur in diesen Tagen.
Aktualisiert ( Montag, den 10. Mai 2010 um 12:16 Uhr )
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Energieversorgung in Vietnam
Die Stromversorgung ist heute in fast allen Provinzen des südostasiatischen Landes gesichert. Das Land bietet gute Voraussetzungen für die Entwicklung seines Energiemarktes. So sehen es auch die Verantwortlichen der Regierung und messen der Entwicklung des Energiesektors ihres Landes sehr hohe Priorität bei. Dementsprechend wurde ein langfristiger Energieplan bis 2020 angefertigt, laut dem das Land über rund 25 bis 30 Mio. t Steinkohle (davon 6-8 Mio. t für die Stromerzeugung), 25-30 Mio. t Erdöl, 15-30 Mrd. m³ Erdgas (davon 12 Mrd. m³ für die Stromerzeugung) verfügt. Zusätzlich sollen in den Wasserkraftwerken 50-60 Mrd. kWh Strom gewonnen werden. Außerdem verfügt das südostasiatische Land über Uranvorkommen, aus denen ebenfalls Energie erzeugt werden kann.
Aktualisiert ( Donnerstag, den 18. Februar 2010 um 00:07 Uhr )
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Wasserversorgung in Vietnam
Im Gegensatz zu den meisten anderen touristisch attraktiven Regionen besteht in Vietnam noch keine Gefahr des Wassermangels. Im Moment werden ca. 120 l Wasser pro Einwohner und Tag verbraucht. Außerhalb der großen Städte wird das Wasser noch aus natürlichen Quellen, wie Brunnen oder Regenwassertonnen geholt. Nach Berichten der UNICEF haben in Vietnam immer noch viele Menschen auf dem Land kaum Zugang zu sauberem Trinkwasser, obwohl es im Land umfangreiche Wasserläufe existiert.
Aktualisiert ( Donnerstag, den 18. Februar 2010 um 00:07 Uhr )
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Informationwesen in Vietnam
Das südostasiatische Land war vor 1990 nicht mit einem internationalen Telekommunikationssystem verbunden. Das nationale System war mangelhaft und zum größten Teil veraltet, und so galt Telefonieren als Luxus, auf den selbst die meisten Büros und kleinen Firmen verzichteten. Mit der Gründung der Vietnam Telecom International (VTI) im Jahre 1990 (ein Tochterunternehmen der vietnamesischen Post- und Kommunikationsparte (Vietnam Post and Telecommunications = VNPT) wurde das vietnamesische Telekommunikationssystem mit Unterstützung des australischen Unternehmens Telstra Corporation erneuert.
Aktualisiert ( Donnerstag, den 18. Februar 2010 um 00:08 Uhr )
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Luftverkehr in Vietnam
Die erste Flugreise der vietnamesischen Luftfahrtgeschichte mit einer Flugdauer von 8,5 Stunden startete 1921 von Hanoi nach HCMC. Heute benötigt man für die gleiche Strecke nur noch 1,5 Stunden. Der vietnamesische Luftverkehr gewinnt mit stetigem Wirtschaftswachstum des Landes immer mehr an Bedeutung. Seit der Umstrukturierung der Fluggesellschaft als Vietnam Civil Aviation Department in Vietnam Airlines Corporation (VA) im Jahre 1993 ist die Zahl der Passagiere von 116.000 auf 1.677.000 innerhalb eines Jahres angestiegen.
Aktualisiert ( Donnerstag, den 18. Februar 2010 um 00:09 Uhr )
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See- und Kreuzschifffahrt in Vietnam
Vietnam verfügt über eine Küstenlänge von 3.200 km und insgesamt 114 Häfen. Davon sind 11 mittlerer Größe sowie drei internationale Großhäfen (Da Nang, Hai Phong und HCMC). Bereits in den 60er Jahren waren Kreuzfahrtschiffe mit Passagieren aus der ehemaligen Sowjetunion und den osteuropäischen Ländern im Nord-Vietnam unterwegs. In den darauf folgenden Jahren hielt der Krieg zwischen Nord und Süd die Schiffe fern von vietnamesischen Häfen. Seit 1990 boomt der Kreuzfahrtenmarkt im Vietnam. Die Landtouren beinhalten nicht nur den Besuch der Küsten- bzw. Hafenstädte, sondern auch Touren weiter ins Landesinnere.
Aktualisiert ( Donnerstag, den 18. Februar 2010 um 00:10 Uhr )
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Flussläufe und Wasserstraßen in Vietnam
In Vietnam gibt es rund 41.000 km befahrbare Flüsse, darunter der Delta des Roten Flusses119 im Norden und der Mekong120 im Süden. Aufgrund der Flussbette, die natürlich belassen sind, ist es fast unmöglich, mit größeren Schiffen die Flüsse zu befahren. Außerdem fehlt es bis 2007 an finanziellen Mittel, um diese zu vertiefen. Seit Mitte 2007 sollen mit Hilfe der Weltbank 25 Mio. US-Dollar dafür investiert werden, um streckenweise den Mekong in Vietnam für Transportwege und zum Schutz vor Überschwemmungen zu errichten.
Die Wasserstraßen sind für die Einwohner entlang der beiden Flüsse von sehr großer Bedeutung, denn der Transport von Kohlen, Reis, Sand, Steinen sowie Lebensmittel etc. findet nach wie vor auf diesen beiden Flüssen statt.
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Aktualisiert ( Donnerstag, den 18. Februar 2010 um 00:10 Uhr )
Schienenverkehr in Vietnam
Das vietnamesische Eisenbahnnetz wurde im Jahre 1881 gegründet mit einer Streckenlänge von 71 km zwischen Ho-Chi-Minh-City (ehemaliges Saigon) und My Tho (Tien Giang Provinz). Im Jahre 1938 wurde die Trans-Vietnamlinie in Betrieb genommen und erlebte seitdem durch die gesamten Kriegsjahre das ständige Auf und Ab.
Obwohl der Schienenverkehr nicht früher als andere Verkehrsformen entstand, hat er sehr schnell eine dominierende Rolle sowohl im Transportwesen als auch in der Entwicklung des südostasiatischen Landes (insbesondere im Nah- und Regionalverkehr sowie Containertransport) eingenommen. Bereits vor dem zweiten Weltkrieg verfügte das vietnamesische Eisenbahnnetz über eine Streckenlänge von 2600 km. Es gab jedoch nur zwei große Linien: die Trans-Vietnam und die Strecke von Hai Phong City in die Lao Cai Provinz.
Aktualisiert ( Donnerstag, den 18. Februar 2010 um 00:11 Uhr )
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Straßenverkehr Vietnam
Vietnam ist ein Paradies für Mopedhersteller, denn fast ein Drittel aller Haushalte verfügt über ein Moped. Die Zahl der Mopedregistrierungen hat sich nach Berichten des National Traffic Safety Committee (NTSC) in den letzten Jahren zwischen 2002 und 2006 fast verdoppelt (siehe Tabelle ). Es ist das Hauptverkehrsmittel des südostasiatischen Landes, um beim dichten täglichen Straßenverkehr von A nach B zu kommen. Aufgrund des steigenden Realeinkommens und der Helmpflicht für Mopeds führte es in den vergangenen Jahren verstärkt zu einer Nachfrage nach PKWs in den Großstädten. Das Straßennetz hat sich im Gegensatz zur Wirtschaft nur sehr langsam entwickelt.
Aktualisiert ( Donnerstag, den 18. Februar 2010 um 00:06 Uhr )
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Vietnamesische Sprache
 Die vietnamesische Sprache (tiếng Việt, tiếng Việt Nam, aber auch Việt ngữ) zählt zu der austroasiatischen Sprachfamilie und ist die Amtssprache in der Sozialistischen Republik Vietnam. Die meisten Europäern verwechseln oft Vietnamesisch mit Chinesisch, Thai oder Japanisch. Vietnamesisch ist jedoch nicht mit all diesen Sprachen verwandt. Es gibt jedoch zwischen der vietnamesischen und chinesischen Sprache auch Gemeinsamkeiten, denn fast ein Drittel des vietnamesischen Wortschatzes stammt aus den Lehnwörtern der chinesischen Sprache. In Vietnam beherrschen vor allem die älteren Menschen die chinesischen Zeichen. Dies sieht man vor allem bei traditionellen Festen, Beerdigungen und Hochzeiten, besonders hier werden traditionell die chinesischen Zeichen verwendet.
Die moderne vietnamesische Sprache wird mit dem lateinischen Alphabet geschrieben, welches aufgrund der Besonderheiten seiner Aussprache um einige Zeichen erweitert wurde. Die Schreibung der modernen vietnamesischen Amtssprache ist sicherlich den europäischen Missionaren zu verdanken, denn diese brachen um 17. Jahrhundert das lateinische Alphabet der jetzigen vietnamesischen Sprache nach Vietnam. Als die Franzosen die Kolonialherrschaft in Vietnam übernahmen, wurde die neu von den europäischen Missionaren eingeführte Sprache weitergefördert, denn mit dem lateinischen Alphabet haben die Mächte nicht nur ihre Machtstellungen weiter ausüben können, sondern konnten sich viel besser mit den vietnamesischen Völkern verständigen. Auch nach der Unabhängigkeit Vietnams haben die vietnamesischen Völker das lateinische Alphabet nicht hergeben wollen und gilt daher seitdem als offizielle Amtssprache Vietnams.
Vietnamesisch lernen: Vietnamesisch - auf die Betonung kommt es an
Vietnamesisch klingt in erster Linie für viele Europäer von der Betonung (Aussprache) sehr kompliziert, denn es gibt in der vietnamesischen Sprache sehr viele Wörter, die über einen Wortstamm verfügt, aber durch das Hinzufügen eines Zeichnens die Bedeutung des Wortes komplett verändern lässt. Es gibt insgesamt bis zu 6 unterschiedliche Töne, die den Wortstamm eines Wortes in der vietnamesischen Sprache eine komplett andere Bedeutung verleihen. Als Beispiel dafür sehen Sie im Folgenden
- ma (deutsch = Geist): Hier bleibt der Ton gleich
- má (deutsch = Mutter oder Wange): Hier steigt der Ton leicht
- mà (deutsch = aber): Hier fällt der Ton leicht
- mạ (deutsch = Reisesetzling): Hier fällt und bricht etwas ab
- mả (deutsch = Grab): Hier fällt der Ton leicht und steigt wieder an
- mã (deutsch = Pferd): Hier steigt der Ton leicht und bricht wieder ab
Vietnamesische Sprache: Die Verbreitung der vietnamesischen Sprache
Die Amtssprache der Vietnamesen wird von mehr als 75 Millionen Menschen als Muttersprache gesprochen, davon rund 70 Millionen Menschen in der Sozialistischen Republik Vietnam und schätzungsweise bis zu 10 Millionen Vietnamesen im Ausland. Vietnamesisch wird in den folgenden Ländern gesprochen: Vietnam, USA, Laos, Kambodscha, Australien, Frankreich, Deutschland und zum Teil in vielen anderen Ländern weltweit.
Vietnamesisch lernen: Lernen Sie Vietnamesisch leicht und simpel hier!
BEGRÜSSUNG CHÀO HỎI
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Guten Morgen, Tag, Abend!
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Chào!
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Schlafen Sie gut!
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Chúc ngủ ngon!
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Schlaf gut!
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Chào bạn!( dạng thức thân mật)
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Ich grüße Sie!
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Chào ngài!
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Wie geht es Ihnen?
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Ông khỏe không!
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Wie geht es Ihrer Familie?
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Gia đình ông khỏe không?
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Danke, gut. Und Ihnen?
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Cảm ơn,khỏe. Thế còn ông?
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Meine Frau ist krank.
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Vợ tôi bị bệnh.
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Hatten Sie eine gute Reise?
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Cuộc hành trình của ông tốt đẹp chứ?
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Haben Sie gut geschlafen?
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Ông ngủ ngon không?
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Es freut mich, Sie zu sehen.
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Tôi vui mừng được gặp bà.
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Es freut mich, Sie kennen zu lernen.
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Tôi vui mừng được làm quen với ông.
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Aktualisiert ( Sonntag, den 21. November 2010 um 23:05 Uhr )
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Visumverfahren für Vietnam Einreise
Vietnam erkennt zwar deutsche Kinderausweise, diese müssen in der Regel mit einem Lichtbild versehen sein. Schwierigkeiten sind hierbei nicht auszuschließen. Deshalb ist es ratsam, auch für Kinder einen eigenen Reisenpass mitzuführen. Das Einreisedokument muss nach Auskunft des vietnamesischen Außenministeriums die Gültigkeit des beantragten Visums um 2 Monate übersteigen.
Das Visum kann nicht bei Einreise am Flughafen eingeholt werden, sondern muss vorher bei der vietnamesischen Botschaft in Berlin oder über das Reisebüro beantragt werden. Visa on Arrival, vielfach im Internet angeboten stellen für Touristen keine offizielle Möglichkeit der Einreise dar. Mit einem gültigen Visum darf der Ausländer über jeden offiziellen Grenzübergang (Flughäfen, Häfen und Landweg, also die Grenzen Vietnam/China, Vietnam /Laos und Vietnam /Kambodscha) nach Vietnam einreisen.
Einreise Vietnam: Es existiert zwei Einreisearten nach Vietnam
Vietnam Visum für Touristen
Ein Touristenvisum wird in der Regel für vier Wochen zur einmaligen Einreise ausgestellt. Die Erteilung für einen längeren Zeitraum und zur zwei- oder mehrfachen Einreise nach Vietnam ist bei entsprechender Beantragung und Vorlage weiterer Unterlagen gegen höhere Gebühr nach Auskunft der vietnamesischen Botschaft möglich. Die Bearbeitungszeit für Vietnam Visum beträgt in der Regel ca. 1 Woche. Wenn Sie noch schneller haben möchten, können Sie jederzeit ein Expressvisum mit zusätzlicher Gebühr beantragen. Bei dem Expressvisum wird das Visum am gleichen Tag ausgestellt.
Vietnam Visum für Geschäftsleuten
Visa für Geschäftsreisende und Investoren können für die Dauer von bis zu einem Jahr ausgestellt werden Für diesen Personenkreis kann auch nach Einreise eine Aufenthaltserlaubnis bis zu 3 Jahren ausgestellt werden.
Zur Erteilung eines Geschäftsvisums (gilt für Geschäftsreisende, Dienstreisende sowie Studienaufenthalte) muss der Reisende als erstes mit seinem vietnamesischen Partner in Verbindung setzen. Der vietnamesische Partner beantragt für den deutschen Partner die erforderliche Einreisegenehmigung bei den jeweiligen örtlichen Behörden in Vietnam.
Nachdem die Genehmigung von der vietnamesischen Behörde vor Ort erteilt wurde, wird die vietnamesische Vertretung (Vietnamesische Botschaft) durch die entsprechende Behörde informiert. Da der deutsche Partner in der Regel von seinem vietnamesischen Partner die Referenznummer erhält, soll der Reisende diese Referenznummer für die Einreisengenehmigung zusammen mit den Antragsunterlagen bei der vietnamesischen Botschaft in Berlin einreichen.
Je nach dem, wo die Einreisegenehmigung in Vietnam beantragt wird und ob das Visum in Berlin abgeholt werden soll, schaut die Kennzeichnung der Referenznummer für die Einreisegenehmigung anders aus. Als Beispiel für die Referenznummer entnehmen Sie bitte die folgenden Daten:
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Genehmigung beantragt in
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Visumabholung Berlin-Ref-Nr.
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Hanoi
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493 - A
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Ho-Chi-Minh-Stadt (ehe. Saigon)
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493 - C
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Danang
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493 - B
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Für den Fall, dass der Geschäftsreisende noch keinen Geschäftspartner in Vietnam hat, so soll er ein Touristenvisum beantragen.
Visum für Vietnam: Notwendige Antragsunterlagen für Ihr Vietnam Visum
- Der Reisepass muss mindestens 02 Monate über das Ende der Reise hinaus noch gültig sein (bitte keine Passkopie, da das Visum in den Pass eingeklebt wird)
- 1 vollständig ausgefülltes Antragsformular (Vietnam Visumantrag herunterladen)
- 1 aktuelles Passfoto (4 x 6 cm)
- Visumgebühr in Verrechnungs-Scheck oder Bargeld
- Ein ausreichend frankierter Briefumschlag per Einschreiben für die Rücksendung
Konsulat Vietnam, Botschaft Vietnam: Hier können Sie Ihr Visum für Vietnam beantragen!
Botschaft der Sozialistischen Republik Vietnam Elsenstraße 3 12435 Berlin - Treptow Tel: 030-536 30 108 (Visastelle: 102) Fax: 030-536 30 200 E-mail:
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oder
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Öffnungszeiten:
Montags, Mittwochs und Donnerstags Vormittags: 9:00 -12:30 Uhr
- Annahme von Anträgen: 9:00 - 11:00 Uhr
- Rückgabe 11:00-12:30 Uhr
Nachmittags: 13.30 - 17.00 Uhr
- Annahme von Anträgen: 13:30 - 15:30 Uhr
- Rückgabe 15:30 - 17:00 Uhr
Mehr Informationen zu den Aufgaben sowie Aktivitäten der Vietnamesischen Botschaft in Deutschland (Vergabestelle für Vietnam Visum) können Sie hier weiterlesen: Vietnamesische Botschaft in Deutschland
Aktualisiert ( Donnerstag, den 08. November 2012 um 15:15 Uhr )
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Geschichte Vietnam
 So begann die Geschichte Vietnams. Ab Mitte des 19. Jahrhunderts verstärken die Franzosen ihren Druck auf die Nguyen-Kaiser. Es kommt zu Ausschreitungen der verarmten Bevölkerung, wobei sich der Zorn gegen französische Missionare und einheimische Christen (Andreas Dung-Lac und Gefährten) richtet.
Die Kolonialherrschaft Frankreichs
Ab Mitte des 19. Jahrhunderts verstärken die Franzosen ihren Druck auf die Nguyen-Kaiser. Es kommt zu Ausschreitungen der verarmten Bevölkerung, wobei sich der Zorn gegen französische Missionare und einheimische Christen (Andreas Dung-Lac und Gefährten) richtet. Um Stärke zu demonstrieren und die christlichen Missionen zu schützen, greifen französische Kanonenboote 1858 den Hafen Da Nang und das Mekong-Delta an. Kurz darauf tauchten auch Kanonenboote auf dem Parfüm-Fluss auf, der durch die damalige Hauptstadt Hu? floß. Ab 1862 muss Vietnam Gebiete an die Franzosen abtreten, bis 1883 werden die drei Protektorate Annam, Cochin-China und Tonkin gegründet; der vietnamesische Kaiser wird zu ihrer Anerkennung gezwungen. Damit steht Vietnam unter französischer Kolonialherrschaft. Die Verarmung der Bevölkerung schreitet voran.
In der Folgezeit kommen vietnamesische Studenten und Intellektuelle in Europa, vor allem in Frankreich, mit den Ideen des Nationalismus und Kommunismus in Kontakt. Der bedeutendste unter ihnen war Ho Chi Minh (1890-1969), der 1929 die in Annam, Cochin-China und Tonkin tätigen kommunistischen Parteien zu einer Einheitspartei vereinigt. Die Partei wird jedoch 1930, nach dem missglückten Yen-Bai-Aufstand und der Hinrichtung vieler ihrer Mitglieder, dezimiert und geschwächt. 1938 wird mit Georges Catroux erstmals seit 1879 wieder ein militärischer Generalgouverneur eingesetzt. Dies war die Reaktion der französischen Regierung auf die Bedrohung durch japanische Truppen, die 1938 die Hafenstadt Kanton und die Insel Hainan erobern konnten. Doch die Japaner unternahmen bis zum Sommer 1940 keinen Versuch, die Kolonie Indochina unter ihre Kontrolle zu bringen. Nach der Besetzung Frankreichs durch deutsche Truppen war Indochina jedoch militärisch isoliert. Den Japanern gelang es daraufhin, durch ständige Erhöhung des Druckes auf die Kolonialregierung, ihren Einmarsch im Juli 1941 mit diplomatischen Mitteln vorzubereiten und durchzuführen. Dazu gehörte unter anderem die Ermutigung Thailands zu einem Angriff auf die Westgrenzen Indochinas im Winter 1940.
Während des restlichen Verlaufs des Zweiten Weltkrieges bis zum August 1945 wurde Vietnam durch Japan verwaltet. Dies geschah allerdings bis zum Frühjahr 1945 in Zusammenarbeit mit der französischen Kolonialverwaltung unter dem inzwischen von dem Vichy-Regime eingesetzten Admiral Decoux. Durch die Zusammenarbeit verschlimmerte sich die Situation der Vietnamesen dramatisch: Sie wurden nun von den Franzosen und den Japanern ausgebeutet. Die sich ins Bodenlose steigernden Forderungen der Besatzer nach immer mehr Nahrungsmitteln führten 1945 zu einer katastrophalen Hungersnot, der schätzungsweise zwei Millionen Menschen zum Opfer fielen. Nachdem Ho Chi Minh 1941 aus dem Exil zurückkehrte, wurde bald aus über 40 Widerstandsgruppen eine "Liga für die Unabhängigkeit Vietnams" unter dem Namen Viet Minh zur Abwehr des japanischen Imperialismus und französischen Kolonialismus gebildet (siehe Vietnam während des 2. Weltkrieges). Die Japaner stürzen die französische Herrschaft und setzen Kaiser Bao Ðai ein. Die USA unterstützen die Viet Minh, die bei der Bekämpfung der japanischen Okkupation einige Erfolge erzielen.
Aktualisiert ( Donnerstag, den 03. Februar 2011 um 23:27 Uhr )
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