Hilfe für "Agent Orange" -Opfer in Vietnam
Kriege...
Mehr als ein Drittel der Bevölkerung lebt unterhalb der Armutsgrenze, auf dem Land sogar die Hälfte. Gerade in ländlichen Gebieten und in den Bergregionen ist die Gesundheitsversorgung besonders schlecht.
Durch den großflächigen Einsatz der chemischen Waffen wie Napalm oder dem Entlaubungsmittel "Agent Orange" sind zum Teil bis heute irreparable ökologische Schäden entstanden.
Noch über 30 Jahre nach Kriegsende in Vietnam leiden viele Menschen an den Folgen des chemischen Entlaubungsmittels Agent Orange, tausende von Familien bringen schwer behinderte Kinder zur Welt.
Die Auswirkungen auf die Bevölkerung sind bis heute spürbar, es leiden etwa 700 000 Kinder unter Spätfolgen wie Missbildung oder Krebs. Außerdem besteht ständig die Gefahr, dass Bauern und spielende Kinder durch zurückbleibende Landminen und Blindgänger verletzt oder getötet werden. Die lebensgefährlichen Verletzungen gehören in sofortige Behandlungen, aber besonders in den ländlichen Gegenden sind nicht genügend Krankenhäuser und Gesundheitsstationen vorhanden und die vorhandenen sind somit für viele nur schwer erreichbar. Erste Hilfe kann deshalb oftmals nur unzureichend oder gar nicht geleistet werden. Viele Menschen sterben schon aufgrund der langen und beschwerlichen Transportwege.
Auch andere dort alltägliche Krankheiten führen durch den Mangel an Versorgungsmöglichkeiten häufig zum Tode, wie etwa Magen- und Darminfektionen, Fieber, das von der Anophelesmücke übertragen wird, akute Atemwegerkrankungen und Hautausschläge, sowie Parasietosen und Hepatitis.
Die Krankenhäuser vor Ort verfügen oftmals nur über eine mangelhafte Grundausstattung der nötigsten medizinischen Gerätschaften und Medikamente. Auch fehlen Krankenwagen, um die Patienten zu transportieren. Die Patienten selber müssen oft ihre nur begrenzt vorhanden Nahrungsmittel oder Bekleidungstücke verkaufen, um für die notwendigen Krankenhauskosten aufkommen zu können.
Die medizinische Ausstattung in den Krankenhäusern und Ambulanzen ist häufig veraltet und nicht mehr zu gebrauchen, die Medikamente sind teilweise abgelaufen oder einfach nicht vorhanden. Den Menschen, die z. B. auf ein Röntgenbild angewiesen sind oder auch Frühgeburten hatten und einen Brutkasten benötigen kann ohne diese notwendigen Gerätschaften derzeit nur unzureichend geholfen werden.
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Familien


Die mündliche Prüfung für Zertifkat Deutsch B1 treten Sie an, wenn Sie die schriftliche Prüfung bereits bestanden haben. Hier müssen Sie beweisen, dass Sie sich in der Alltagssituation mit anderen Menschen kommunizieren können. Das Thema wird vorgegeben. In der Regel haben Sie einen Gesprächspartner/In gegenüber sitzen und werden sich kurz vorstellen. Je nach dem, was Sie vorher für ein Thema gezogen haben, werden Sie dementsprechend ein Gesprächsthema ausführen. Hier haben Sie ca. 10 – 15 Minuten Zeit. Im Folgenden werden wir noch ausführlich auf die einzelnen Prüfungsteile eingehen:
Der Prüfungsteil „Hören“ besteht aus 4 Abschnitten. Insgesamt erhalten Sie 19 unterschiedliche kurze Texte zum Hören. Der Vorgang ist immer der Gleiche: Sie hören die Nummer der Aufgabe (z. B. Aufgabe Nummer 1, 2…) und haben danach etwas Zeit, um die Aufgabe zu durchzulesen. Dann hören Sie die Texte nur einmal. Die Texte können wie folgt vorkommen:
Um eine Ehe in Vietnam schließen zu können, muss mindestens ein Partner seinen Wohnsitz oder einen gewöhnlichen Aufenthalt in Vietnam vorweisen können, d. h. er/sie muss in einer vietnamesischen Provinz angemeldet sein. Die Unterlagen für die Antragsstellung für die Heirat müssen generell in zweifacher Ausfertigung beim zuständigen Justizamt der entsprechenden Provinz eingereicht sein. Folgende Unterlagen (zweifacher Ausfertigung) werden von deutschen Staatsangehörigen abverlangt:


