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Wasserversorgung in Vietnam

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Im Gegensatz zu den meisten anderen touristisch attraktiven Regionen besteht in Vietnam noch keine Gefahr des Wassermangels. Im Moment werden ca. 120 l Wasser pro Einwohner und Tag verbraucht. Außerhalb der großen Städte wird das Wasser noch aus natürlichen Quellen, wie Brunnen oder Regenwassertonnen geholt. Nach Berichten der UNICEF haben in Vietnam immer noch viele Menschen auf dem Land kaum Zugang zu sauberem Trinkwasser, obwohl es im Land umfangreiche Wasserläufe existiert.

 



In den meisten Fällen sind die Wasserstellen und Brunnen schlecht gewartet und verschmutzt. In den ärmsten Provinzen haben zwei von drei Menschen keinen Zugang zu unbedenklichem Wasser, wohingegen die Stadtbewohner fließend Wasser zur Verfügung haben.


Die Wasserversorgung in Vietnam erfordert nach Angaben der vietnamesischen Regierung noch starken Handlungsbedarf, so wurde Ende 2007 auf eine Zusammenarbeit mit dem deutschen Fraunhofer Institut geeinigt. Aufgrund einer vom Fraunhofer Institut durchgeführten Studie, die bestätigte, dass sowohl Grund- und Oberflächenwasser in Vietnam wegen fehlender Abwasserreinigungssystemen stark verunreinigt sind und dementsprechend eine erhebliche gesundheitliche Belastung der vietnamesischen Bevölkerung verursachen. Als Ursache dafür sieht das Institut die Folgen von Krieg und das schnelle Bevölkerungswachstum des Landes. Um dieses Problem lösen zu können, sollen zunächst Wasserbehandlungssysteme in bestimmten Provinzen errichtet werden.

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Aktualisiert ( Donnerstag, den 18. Februar 2010 um 00:07 Uhr )