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See- und Kreuzschifffahrt in Vietnam

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Vietnam verfügt über eine Küstenlänge von 3.200 km und insgesamt 114 Häfen. Davon sind 11 mittlerer Größe sowie drei internationale Großhäfen (Da Nang, Hai Phong und HCMC). Bereits in den 60er Jahren waren Kreuzfahrtschiffe mit Passagieren aus der ehemaligen Sowjetunion und den osteuropäischen Ländern im Nord-Vietnam unterwegs. In den darauf folgenden Jahren hielt der Krieg zwischen Nord und Süd die Schiffe fern von vietnamesischen Häfen. Seit 1990 boomt der Kreuzfahrtenmarkt im Vietnam. Die Landtouren beinhalten nicht nur den Besuch der Küsten- bzw. Hafenstädte, sondern auch Touren weiter ins Landesinnere.

Die Zahl der Schiffspassagiere sind betrug 1990 gerade mal 1000 Gäste. Bereits 1995 ist diese Zahl auf 21.700 Passagiere angestiegen. Im Jahr 2007 konnte das südostasiatische Land rund 224.389 Passagiere begrüßen. Die Haupt-Ein- und Ausschiffungshäfen für Kreuzfahrten nach Südostasien sind nach wie vor Singapur und Hongkong. Für Seereisen zwischen diesen Häfen liegt Vietnam mit den Hafenstädten HCMC, Nha Trang und Da Nang direkt auf der Route. Weitere Häfen, die für das Kreuzfahrtengeschäft bisher von hoher Bedeutung sind, sind beispielsweise Ha Long, Khanh Hoa, Ba Ria-Vung Tau.


In regelmäßigen Zeitabständen bringen Kreuzfahrtanbieter wie Star Line, Orient Line, Radission Seven Seas, Norwegian Line, Costa Allegra und Royal Caribbean etc. ihre Passagiere nach Vietnam. Binnen nur einer Woche beispielsweise im März 2008 konnte Saigontourist über 4.850 Touristen aus mehreren Ländern wie China, Großbritannien, Italien, Spanien, Belgien, Deutschland und Österreich registrieren.

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Aktualisiert ( Donnerstag, den 18. Februar 2010 um 00:10 Uhr )