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Vietnam Reisen: Neue Free & Easy Pakete

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Vietnam Reisen mit Free & Easy Paket von Vietnam AirlinesReisende haben mehr Optionen durch die  jüngste Einführung von zwei neuen Free & Easy Packages durch die nationale Fluggesellschaft Vietnam Airlines. Zu den neuen Paketen nach Seoul und Pusan in Südkorea gehören  eine Economy-Class mit Hin-und Rückfahrt, zwei-Hotelübernachtungen sowie der Flughafen-Transfer zum Hotel. Die vietnamesische Fluggesellschaft startete sein erstes Free & Easy-Paket  2005. Es bietet nun Pakete zu vier Ziele im Inland und 10 Standorten in Südost-und Nordostasien an.

Die Inlands-Pakete beinhalten Touren nach Da Nang, Hue, Nha Trang und Da Lat von Ha Noi und Ho Chi Minh City mit Preisen von VND 2,6-5,2 Millionen (US $ 135-270). Das Paket beinhaltet keine Eintrittskarten für Sehenswürdigkeiten in Vietnam. Ähnliche Pakete werden auch von vielen Reisebüros innerhalb Vietnam, darunter die New Orient Tour, Tour und Viettran Hanoi Red Tours angeboten.

Vietnam Airlines plant eine Free & Easy Start-Paket nach Shanghai bis Ende dieses Jahres.

(B.Beug)

Aktualisiert ( Mittwoch, den 08. September 2010 um 19:47 Uhr )
 

Vietnam Reisen: Tourismusboom in Vietnam hält weiter an

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Schafft Vietnam seine 4,5-Millionenmarke? In fünf Jahren werden in Vietnam jährlich 7 Millionen Touristen erwartet.(29/07/2010)

Allein im Juli kamen rund 410.000 Touristen nach Vietnam, somit beläuft sich die gesamte Anzahl der ausländischen Besucher in den letzten 7 Monaten auf 2,9 Millionen, verglichen mit den Zahlen aus dem Vorjahr, ist es ein Anstieg von 35 Prozent. Bereits im vergangenen Jahr konnte Vietnam 3,8 Millionen Übernachtungsgäste verzeichnen. Ein deutlicher Zuwachs um 44 Prozent, vor allem im Bereich „Geschäftsreisen“ und anschließendem Urlaub in Vietnam wurde registriert.

Vietnam Tourismusboom: Vietnam Reisen werden immer beliebter bei den TouristenDie Besucherzahlen kommen derzeit verstärkt aus der Volksrepublik China (95,4 % mehr), gefolgt von Kambodscha (93 % mehr), Thailand (32 % mehr) und der VR von Korea ( über 31% mehr).

Ungefochten die Nummer 1 bleibt weiterhin Ho-Chi-Minh-Stadt (ehm. Saigon) als das attraktiveste Reiseziel der Touristen in Vietnam. In den letzten sieben Monaten besuchten über 1,6 Milionen Touristen die Weltmetropole Asiens (13 % mehr als Vorjahr).

Der Tourismusboom in Vietnam ist nach Meinung von Experten zum einen der Konjunturbelebung der Weltwirtschaft und zum anderen den Tourismus-Promotionen Vietnams sowie den zahlreichen Kulturaustausch-Programmen mit China, Japan, der Volksrepublik von Korea und Kambodscha und diversen Roadroads in Australien, Norwegen sowie Westreuropa (unter anderen Deutschland) zu verdanken.

Damit das angesteckte Ziel von 4,5 Millionen Touristen erreicht werden können, werden derzeit in Vietnam alle Möglichkeiten ausgeschöpft, beispielsweise mit mehr Tourismus-Promotionen und neue Tourrouten.

T. Q.

Quelle: (VNA)

Aktualisiert ( Mittwoch, den 08. September 2010 um 20:32 Uhr )
 

Vietnams Fischereiwirtschaft muss mehr investieren

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Bedeutung von Weiterverarbeitung und Umweltaspekten steigt / Von Stefanie Schmitt

Hanoi (gtai) - Vietnams Fischwirtschaft hat sich mit Shrimps- und Pangasius-Exporten international einen Namen gemacht. Allerdings sind viele Möglichkeiten zur Weiterverarbeitung von Fisch- und Meeresfrüchten noch ungenutzt. Gänzlich in den Kinderschuhen steckt die Verwertung der anfallenden Abfälle sowie die Reinigung der Abwässer. Hier werden künftig mehr Investitionen erforderlich sein. Deutsche Anlagen konkurrieren mit den immer besser werdenden chinesischen Wettbewerbern.

Vietnam bietet mit seiner 3.260 km langen Küste und fast 3.000 Inseln sowie knapp 10 Mio. Hektar (ha) Marschland vor allem im Mekong-Delta hervorragende Voraussetzungen für Aquakulturen. Tatsächlich hat sich das Land weltweit in den letzten Jahren auf den sechsten Platz unter den größten Exporteuren für Aquakulturprodukte und an die zwölfte Stelle für andere Meereserzeugnisse vorgeschoben. International sind die lokalen Anbieter speziell bei Riesengarnelen (Tiger Shrimps) und Pangasius-Fischfilet (Tra-Fisch, Basa-Fisch) wettbewerbsfähig.

Nach einer Meldung der "Vietnam News" gibt es in Vietnam 229 Fisch verarbeitende Betriebe, die den technischen Anforderungen der EU entsprechen und direkt in die EU exportieren können, sowie weitere 350 Betriebe, die den nationalen Bestimmungen für Lebensmittelsicherheit genügen.

2008 setzte die Branche umgerechnet 4,5 Mrd. US$ im Ausland um, 2009 wegen des allgemeinen Konjunkturrückgangs 4,2 Mrd. $. Dafür ist das Jahr 2010 gut angelaufen mit einem Anstieg der Exporte von Fisch und Meeresfrüchten in den ersten sechs Monaten um 13,1% auf insgesamt 1,7 Mrd. $, so das Ministry of Agricultural and Rural Development (MARD). Hauptabsatzmarkt sind die EU-Länder (1. Halbjahr 2010: Lieferanteil 25,5% beziehungsweise rund 420 Mio. $; rund 40% der Tra- und Basa-Exporte), die USA und Russland. Shrimps gehen insbesondere nach Japan. Insgesamt soll die Fischproduktion von derzeit rund 5 Mio. auf 6,5 Mio. t steigen, so die vom MARD vorgelegte "Entwicklungsstrategie für den Fischereisektor bis 2020".

Für das Gesamtjahr 2010 wird mit 4,5 Mrd. bis 5 Mrd. $ Auslandsumsatz gerechnet. Dabei profitiert das Land von weltweit steigenden Garnelenpreisen. Knapp ein Drittel der Umsätze entfallen auf Pangasius (Tra-Fisch, Basa-Fisch). Neben den bekannten Märkten wollen die Anbieter neue Kundenkreise erschließen. Große Hoffnungen ruhen auf Russland. Bislang entwickelten sich diese Märkte allerdings nicht so dynamisch, wie erwartet worden war. Auch gab es in der Vergangenheit immer wieder Probleme mit Mikroorganismen und Antibiotika-Rückständen, zudem bemängelten die Kontrolleure zu geringe Nettogewichte. Dies hatte bereits 2008 zu einem temporären Stopp für Fischlieferungen nach Russland geführt.

Tatsächlich sehen kritische Firmenvertreter genau in der vorherrschenden "Masse-Strategie" die Crux. Statt mehr Qualität zu liefern, rechnet das Gros der Branche immer nur in Tonnen. Auch ließe sich mit weiterverarbeiteten Produkten eine höhere Wertschöpfung erwirtschaften. Geschäftsmöglichkeiten gibt es zahlreiche, nach und nach werden sie auch entdeckt. Hierfür bedarf es entsprechender Ausrüstungen.

Seit 2007 betreibt beispielsweise die Vietnam Sturgeon Company mit russischer Technologie die Aufzucht von russischem Stör. Die Firma kann die Nachfrage von kaufkräftigen lokalen Konsumenten nach dem edlen Fisch und seinen teuren Eiern gegenwärtig nicht decken. Das Problem ist, dass es zu wenige Gewässer gibt, in denen der Kälte liebende Stör gedeiht. Trotzdem ist an einen Export gedacht. Ebenfalls denkbar wäre der Aufbau von Fischräuchereien mit dem entsprechenden Bedarf an Räucheröfen und Verpackungsmaschinen.

Grundsätzlich vernachlässigt wurde bisher der Aufbau von renommierten Marken. Das Gleiche gilt für international anerkannte Zertifizierungen. Beides würde die Verkaufschancen der Fischprodukte erheblich erhöhen. Allerdings bedarf es für die Siegel erheblicher Verbesserungen in Sachen nachhaltiger Ressourcenbewirtschaftung und Nachverfolgbarkeit der Ware. Letztere fällt vielen Händlern schwer, die ihren Fisch von einer Vielzahl kleiner Farmen oder Fischern beziehen. Auch in Sachen Umwelt liegt Vieles im Argen. Aufgrund des Booms der letzten Jahre ist eine Vielzahl von Aquakulturfarmen entstanden, ohne dass in Wasseraufbereitungs- oder Abwasserreinigung investiert worden wäre. Immer wieder weisen Stichproben unerlaubte Antibiotika oder andere chemische Rückstände auf.

Unter der sich allgemein verschlechternden Wasserqualität leiden auch die wilden Fischbestände, denen überdies Überfischung zu schaffen macht. Auch wird nach wie vor trotz offiziellen Verbots Sprengstoff eingesetzt. Die Folgen bekommen auch traditionelle Produkte zu spüren, wie beispielsweise die über die Landesgrenzen bekannte Fischsoße von Phu Quoc. Deren Produktion war in den letzten Jahren erheblich nach oben gefahren worden, 2009 brach sie um die Hälfte ein - es gab nicht mehr genug Sardinen.

Grundsätzlich werden Umweltaspekte und speziell die Abwasserbehandlung künftig eine deutlich größere Rolle spielen müssen. Davon sind Branchenvertreter überzeugt. Angesichts der sich teilweise dramatisch verschlechternden Wasserqualität hätten die Behörden keine Wahl, als früher oder später die bislang eher locker überwachte Einhaltung der Vorschriften durchzusetzen.

Doch auch die Branche selbst müsste daran ein Interesse haben. Beispielsweise können viele Shrimpsverarbeiter ihre Kapazitäten nicht auslasten, so die Vietnam Association of Seafood Exporters and Processors (VASEP). Zum einen sind die Aufzuchtflächen zurückgegangen (zwischen 2009 und 2010 von 660.000 auf 548.000 ha), zum anderen fehlt es an qualitativ einwandfreier, das heißt unbelasteter Ware. Dessen ungeachtet werden die Verarbeitungskapazitäten weiter ausgebaut. In Hau Giang wurde 2009 der Grundstein für die mit einer Jahreskapazität von 20.000 t größte Shrimpsverarbeitung des Landes gelegt; 10.000 Beschäftigte sollen in der Minh Phu Factory eine Anstellung finden.

Grundsätzlich profitiert Vietnam bei dieser arbeitsintensiven Produktion von seinen niedrigen Lohnkosten. Insgesamt erfolgt die Verarbeitung von Fisch bislang überwiegend manuell. Eine Weiterverarbeitung und Verwertung der Reste findet nur in Ansätzen statt. Angesichts der riesigen anfallenden Mengen dürfte sich dies in Zukunft ändern. Benötigt werden Maschinen und Anlagen zur Trennung und Weiterverwertung der Abfälle beispielsweise zu Fischfett oder -mehl zur Tierfutterverarbeitung.

In der Regel decken sich die meisten lokalen Firmen zunächst mit sehr preiswerten chinesischen Maschinen ein. Diese genügen ihren Anforderungen und sind für sie finanzierbar. Wenn diese Maschinen nach rund fünf Jahren kaputt sind, werden oft japanische oder europäische (keine deutschen) Produkte gekauft, da die Ansprüche gewachsen sind - aber auch die Finanzierungsmöglichkeiten. Erst in der "dritten Runde" kommen deutsche Anbieter zum Zuge. Zwar genießen deutsche Maschinen einen ausgezeichneten Ruf, allerdings sind sie vielen Kunden oft zu teuer. Nur Produzenten, die schon lange in der Branche tätig sind, wissen den Wert und die Langlebigkeit deutscher Produkte zu schätzen und haben die notwendige Finanzkraft.

Als gute Alternative gelten indessen solide Gebrauchtmaschinen. Darüber hinaus stehen gerade private Unternehmen Einsparargumenten offen gegenüber. Vielen Käufern würde auch ein gewisses Entgegenkommen bei der Finanzierung helfen - etwa statt 100% Vorauskasse eine Stückelung 70 zu 30. Um solchen Markterfordernissen gerecht werden zu können, bedarf es einer Präsenz vor Ort.

Kontaktanschrift:

Vietnam Association of Seafood Export and Production (VASEP)

218 Lo A, Du an An Phu, An Khanh Street No. 6

An Phu, District 2, Ho Chi Minh City

Tel.: 0084 8/62 81 04-30, Fax: -38

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , Internet: www.vasep.com.vn

(G.S.)

Quelle: (Gtai.de, Vietnam)

Aktualisiert ( Sonntag, den 18. Juli 2010 um 14:16 Uhr )
 

wichtige Beiträge von Vietnam und ASEAN für G20

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Von 26.-27.6.2010 besuchte Ministerpräsident Nguyen Tan Dung auf Einladung der kanadischen Premierminister Stephen Harper, der Präsident des G20-Gipfels den vierten G20-Gipfel in Toronto, Kanada als Vorsitzender der ASEAN.

Die Konferenz verabschiedete Maßnahmen, Politik, um den Rahmen des starken Wachstums - eine nachhaltige und ausgewogene zu konkretisieren, und vereinbart die Reform der Finanzinstitutionen mit dem Ziel der Verbesserung der Effizienz und Transparenz des Finanzsystems , um Finanzkrisen in Zukunft zu verhindern. Die Konferenz gab Botschaft gegen Protektionismus, der bereit nach der Finanzkrise zu zunehmend neigt, und bemüht sich um die internationale Zusammenarbeit zur Förderung und Erleichterung für Handel und Investitionen, einschließlich des baldigen Abschlusses der Doha-Handelsrunde in der nahen Zukunft.

Vietnamesische Beiträge als Vorsitzender der ASEAN

zum Thema "Rahmen des starken Wachstums - eine nachhaltige und ausgewogene" bekräftigte Ministerpräsident Nguyen Tan Dung, dass die ASEAN-Staaten die Bedeutung und Notwendigkeit der Umsetzung der "Rahmen des starken Wachstums - nachhaltige und ausgewogene " zur Förderung nachhaltigen Erholung der Weltwirtschaft würdigen, und betonte, die internationale Zusammenarbeit soll zur Gewährleistung, dass dieses Rahmen wirksam und keine negative Auswirkungen auf die Staaten außerhalb der G20, besonders die armen Länder und Entwicklungsländer umgesetzt wird, verstärkt werden. Premierminister schlug vor, einen Mechanismus zur Koordinierung verstärkter zwischen den G20 und ASEAN zu etablieren, als ein Prototyp für Gruppe außerhalb der G20, Interaktion und Koordination der Politik mit G20 zu versstärken.

Zum Thema "gegen den Protektionismus" bekräftigte Premierminister Nguyen Tan Dung, dass die ASEAN die G20-Länder unterstützt und starke Haltung bei dem Widerspruch gegen aller Schutzsformen des Handels und der Investitionen zum Ausdruck bringt; fordert G20 weiterhin konkrete Maßnahmen zu haben, um Hemmnisse für Handel und ausländische Direktinvestitionen zur Erleichterung der globale wirtschaftliche Erholung entfernt zu müssen. Ministerpräsident äußerte eine Initiative, ASEAN- zusammen mit der freien Handelsorganisation und Organisationen der wirtschaftlichen Zusammenarbeit wie der EU, NAFTA, der Afrikanischen Union (AU) und G20 eine gemeinsamen Erklärung über Bemühung zur Beendigung der Doha-Handelsrunde in nächsten 12 Monate bauen.

Auf der Grundlage der Konsultation und Zustimmung der ASEAN-Staaten hat Vietnam ein gemeinsames Meinungsdokument der ASEAN-Länder über die Hauptinhalte, die in dieser Konferenz G20 debattiert werden, entwickelt. Dieses Dokument wurde an die Länder und internationale Organisationen in der Teilnahme der Konferenz geschickt.

Rede von Premierminister Nguyen Tan Dung auf der Konferenz sowie Meinungsdokument von ASEAN wurde von vielen Konferenzteilnehmer hoch geschätzt.

Stärkung der bilateralen Zusammenarbeit

Am Rande der Konferenz traf und kontaktierte Premierminister Nguyen Tan Dung mit Delegationsleiter der Vereinigten Staaten, Japan, Korea, Indien, Australien, Indonesien, der Niederlande, Spanien, Italien, Saudi-Arabien , Äthiopien, Malawi, UN-Generalsekretär, der Präsident der Weltbank, die WTO-General Direktor … zur Meinungsaustausch über die bilateralen Beziehungen und den Inhalt des G20-Gipfels./.

Quelle: Botschaft der Sozialistischen Republik Vietnam

 

Vietnamesische Küche ist in Berlin auf dem Vormarsch

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Gesund, leicht und aromatisch: Die vietnamesische Küche

Kaum eine Küche kommt bei den Berlinern derzeit so gut an wie die fernöstliche aus Vietnam. Nahezu im Wochentakt öffnen neue vietnamesische Restaurants.

Wenn Tran Van Hai seinen frittierten Spezial-Pangasius zubereitet, liegt Magie in der Luft. Hochkonzentriert hantiert er mit atemberaubender Geschwindigkeit auf der blitzsauberen Arbeitsplatte seines Restaurants Mr. Hai Life in Berlin-Steglitz. Der 46-jährige mit dem mönchkahlen Schädel und freundlich blickenden, dunkelbraunen Augen wirkt wie bei einer Meditationsübung. „Das wichtigte sind hochqualitative Produkte und Kreativität. Wir wollen unseren Gästen moderne Vietnam-Küche präsentieren“, erklärt der gerade mal einmetersiebzig große Mann.

Drei Restaurants besitzt Mr. Hai mittlerweile in der Stadt, Ende Mai kommt ein viertes hinzu, das Shabuki, eine urbane Suppenbar mit vielen asiatischen Kleinigkeiten mit vietnamesischem Einschlag.

Vor zwanzig Jahren hätte er sich das nicht träumen lassen. Damals kam der junge Mann aus Saigon als Kontraktarbeiter in die Hauptstadt der DDR. Ein Jahr schuftete er bei VEB Werkstoffbau in Oberschöneweide. Der Betonfacharbeiter goss Fertigteile für den Hausbau. „Ein echter Knochenjob“, erinnert sich Hai. Als die Mauer fiel, ging er nach West-Berlin und verdingte sich als Tellerwäscher und Hilfskoch in gutbürgerlichen Restaurants. „Gastronomie lag mir, schon von Hause aus. Meine Mutter hatte ein kleines Lokal in Saigon“, erzählt der immer wie aus dem Ei gepellt gekleidete Gastronom.

Mr Hai über die Vietnam Küche in DeutschlandAnfang der Neunziger Jahre sammelte er erste gastronomische Erfahrungen, vor zehn Jahren eröffnete er die stylische Kabuki-Sushi-Bar am Olivaer Platz und ist heute mit Kreationen wie spargelgepiercten Garnelen auf Reis oder der legendären gebackenen Mr-Hai-Roll über die Grenzen Berlins hinaus bekannt. „Aber nur Sushi war mir auf Dauer zu wenig, ich wollte meinen Gästen Essen aus meiner Heimat anbieten“, erklärt Hai. Vor drei Jahren eröffnete er das moderne Mr Hai Life mit Kaiten-Sushi-Bar und einsehbarer Küche schräg gegenüber vom Einkaufszentrum Schloss in Steglitz. Zu essen gibt es neben Sushi Glasnudelsalat mit Hühnerfleisch, vietnamesischer Minze, Asia-Basilikum, Chili und Erdnüssen oder frittierten Red Snapper mit Morcheln, Sellerie und Ingwer in Schwarzer-Bohnen-Soße. „Unsere Küche ist so gesund, leicht und aromatisch, das musste einfach in einer Stadt wie Berlin funtionieren“, erklärt der Gastronom, der am Savignyplatz in Charlottenburg ein drittes Lokal betreibt und Anfang Juni das Shabuki am Olivaer Platz eröffnet. Dort bietet er unter anderem Suppen an, deren Zutaten man frisch in kochenende Brühe gibt.

Vietnamesische Gerichte erinnern teilweise an Thai- oder China-Küche. Auch in Vietnam wird viel kleingeschnittenes Gemüse kurz im Wok erhitzt und kommt knackig-frisch zu Tisch. Neben bei uns bekannten Gemüse wie Paprika, Staudensellerie und Auberginen geben einheimische Spezialitäten wie Pak-Choi-Kohl, Senfgemüse, Wasserkastanien, Là-Lôt-Blätter oder Lotuswurzeln vietnamesischen Gerichten ihren besonderen Geschmack.

Rund 12 000 Vietnamesen leben offiziell gemeldet in Berlin. Ein gutes Drittel gehören zur ersten und zweiten Generation sogenannter „Boat-People“, Flüchtlinge aus dem Süden des Landes, die nach dem verlorenen Krieg Mitte der Siebziger Jahre gegen Nordvietnam auf Booten und Schiffen das nunmehr sozialistische Land verließen. Ein anderes Drittel sind ehemalige „Kontraktarbeiter“, die zu DDR-Zeiten auf Zeit in den Betrieben und Kombinaten arbeiteten und nach dem Mauerfall einfach blieben. Und natürlich gibt es Vietnamesen, die von der faszinierend pulsierenden Metropole der Nach-Wendezeit magnetisch angezogen wurden. Wie Hoai Nam Ngo, der seit fünf Jahren in der Pfalzburger Straße in Wilmersdorf das Grillrestaurant „Lang Nuong“ führt. Vorher hatte er mit dem erfolgreichen „Saigon & more“ in Schöneberg Pionierarbeit in Sachen vietnamesischer Gastronomie geleistet. Zum Angebot des Lang Nuong gehören Klassiker der Viet-Küche, etwa Sommerrollen, das sind mit dünnen Reisteig gewickelte Rollen von kalten Reisfadennudeln, Sojasprossen, Garnelen und Hühnerfleisch mit Koriander und Basilikum und die ausgezeichneten Rindersuppen, etwa die traditionelle Phô. Der Gastronom weiß, dass Gastronomie in Berlin oft auch mit einem Erlebnis verbunden sein muss, und so offeriert er Grillgerichte an Teppanyaki-Stahlplatten und serviert coolen Jazz aus riesigen High-End-Röhrenverstärkern. „Wenn man Erfolg haben will, muss man Maßstäbe setzen“, erklärt Nam, und verweist auf seine neue Speisekarte, die Gerichte wie mit fünf Gewürzen marinierte Wachteln oder „Schwimmender Drache“ vorhält, marinierter Aal mit Zwiebeln, Knoblauch, Paprika und gehackten Erdnüssen. Die in fast allen Vietnam-Restaurant anzutreffenden Erdnüsse seien, gibt er lachend zu, eher eine Erfindung vietnamesischer Gastronomen in Berlin als authentisch vietnamesisch. Gleiches gelte für die inflationäre Verwendung von Zitronengras. Das sei eher dem Wunsch der deutschten Gäste nach exotischen Aromen geschuldet. Für Nam ist vietnamesische Küche „anregend, hebt die Laune und gibt Kraft“.

Die senfgelbe Farbe der hölzernen Paneele, traditionelle Einrichtungsstücke und antike Gebrauchsgegenstände, der Geruch nach exotischen Teesorten, selbst gebackenem Kuchen und feinem Essen, dazu fernöstliche Musik: das Restaurant und Teehaus Chén Chè in einem Hinterhof der Rosenthaler Straße entführt die Gäste in die ferne Welt vietnamesische Gast- und Küchenkultur.

Besitzer Si An Truong führt bereits zwei weitere vietnamesische Lokale, das Si An am Wasserturmplatz und das Chi Sing schräg gegenüber in der Rosenthaler. Vietnamesische Gastronomie liegt im Trend, das zeigen die vielen Neueröffnungen in den innerstädtischen Szenebezirken.

Der 43-Jährige in Südvietnam geborene Si An Truong unterscheidet drei Kategorien vietnamesischer Restaurants: Sushi-Bars, die ihr Angebot um fernöstliche Küche erweitert haben, preiswerte Garküchen-Restaurants, die Suppen sowie Reis- und Nudelgerichte anbieten, und gehobene Vietnamesische Küche, deren Lokale man an einer Hand abzählen könne. Neben traditionell mit einem Wasserkessel und in schwerer Keramik dargereichten Teespezialitäten gibt es eine große Auswahl an hausgebackenen Kuchen, dazu preiswerte Tagesgerichte unter acht Euro. Etwa Stückchen vom Hühnchen in einem Nest aus fadendünnen, kurzgebratenen, hausgemachten Eiernudeln, mit Ananas, Strohpilzen, Sellerie, dünnen Tomatenschnitzen und einer mit Sesam abgeschmeckten Soße. Als kleine Gerichte serviert Herr Truong unter anderem köstliche Bo Bia Rollen - Wasserkastanien, würziger Tofu und grüne Papaya eingewickelt in Reispapier und serviert mit einer delikaten Erdnuss-Ingwersoße, oder Seidentofu mit Wasseralgen und Pak-Choi. Ausgezeichnet schmeckt als Vorspeise ein Salat aus kleinen Babyauberginen mit geröstetem Sesam und Seidentofu. Natürlich orientiert sich Si An bei seinen Angeboten an den Wünschen der Gäste, und die wollen heute „eindeutig weniger Fleisch“. So findet sich auf der festen Speisekarte das Hauptgericht kurzgebratener Tofu mit Wassersellerie, Lauchzwiebeln, frischem Koriander und hausgemachten Eiernudeln.

Mit seinen Kollegen ist sich der Gastronom einig, „so gut Vietnamesisch wie in Berlin isst man nirgends sonst in Europa, nicht mal in London oder Paris“.

Mamay, Schönhauser Allee 61 (Prenzlauer Berg) Tel. 444 72 70, tgl. 12-24 Uhr; www.mamay-berlin.de

Monsieur Vuong, Alte Schönhauser Straße 46, (Mitte), Tel. 99 29 69 24, tgl. 12-24 Uhr;

Si An, Rykestraße 36, (Prenzlauer Berg), Tel. 40 50 57 75, tgl. 12-24 Uhr; www.sian-berlin.de

Chén Chè, Rosenthaler Str. 13 (Mitte), Tel. 28 88 42 82, tgl. 12-24 Uhr, www.chenche-berlin.de

Chi Sing, Rosenthaler Straße 63 (Mitte), Tel. 20 08 92 84, tgl. 12-24 uhr, www.chising-berlin.de

Mr Hai Life, Albrechtstraße 131 (Steglitz), Tel. 34 62 62 26, tgl. 12-24 Uhr, www.mrhai.de

Lang Noung, Pfalzburger Straße 20 (Wilmersdorf), Tel. 88 66 77 45, Mo-Sa 18-24 Uhr, www.langnuong.de

Via He Hai, Dieffenbachstraße 58a (Kreuzberg), Tel. 71 53 37 42, www.viahe-vietfood.de

Lieu, Kurfürstenstraße 112 (Tiergarten), Tel. 93 95 74 74, Mo-Fr 12-23, Sa+So 17-23 Uhr

Von Franz Michael Rohm

Aktualisiert ( Donnerstag, den 27. Mai 2010 um 15:21 Uhr )
 

Hotelkapazität um mehr als 30 % in Vietnam

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Hotels Vietnam, VietnamHotelsEinem Bericht des Vietnamesischen Tourismusministeriums (VNAT) zufolge stieg die Bettenkapazität der Hotels in Vietnam um fast 30% allein in den ersten vier Monaten des Tourismusjahres 2010. Bei den örtlichen Hotels konnte sogar eine signifikante Steigerung von rund 15 % registriert werden, verglichen mit den Zahlen aus den vergangenen Jahren betrug die Bettenauslastung somit rund 65 %.

Laut Aussagen von Frau Do Thi Hong Xoan, der Direktorin der Hotelabteilung des Vietnamesischen Tourismusministeriums schneiden vor allem die Luxushotels in Urlaubsorten wie Nha Trang und Phan Thiet besonders gut ab, mit mehr als 90 %  Bettenauslastung. Die Gründe für die positive Entwicklung in der Hotellerie in Vietnam sind in erster Linie der Steigerung der ausländischen Gästeankünfte (35,7 % mehr in den ersten 4 Monaten) und die stetig wachsende Anzahl der einheimischen Urlauber zu verdanken. Frau Do glaubt dennoch, dass das Angebot an Hotels auch in der Hochsaison kurzfristig leicht zurückgehen wird, da die Investoren seit dem wirtschaftlichen Rückgang des vergangenen Jahres mit Neuinvestitionen in Hotels doch mit etwas Vorsicht handeln.

quelle: (thanhnien news)

Aktualisiert ( Dienstag, den 25. Mai 2010 um 23:03 Uhr )
 

Vietnam Nachrichten

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GOOGLE NEWS - Vietnam

Google Nachrichten live auf Vietnam AktuellGoogle News Deutschland bietet Ihnen die aktuellsten Nachrichten über Vietnam. Alle Schlagzeilen sowie News über Vietnam finden Sie auf Google Nachrichten. Das Besondere an Google Nachrichten ist, dass Google dabei auf sämtliche Datenbanken weltweit zugreift, die Nachrichten über Vietnam verfügen und kann Ihnen somit immer die neuesten Nachrichten über Vietnam bieten. Mehr zu den Vietnam Nachrichten auf Google News lesen

 

 

 

WELT ONLINE - Vietnam

Vietnam Nachrichten von Welt Online auf Vietnam AktuellWELT ONLINE zählt zu den führenden Nachrichtenportalen in Deutschland. Hier finden Sie die neuesten Nachrichten und Berichte aus Politik, Wirtschaft, Finanzen, Sport, Kultur, Wisschaft, Literatur, Reise, Motor, Stil und vieles mehr. WELT ONLINE liefert Ihnen stets die aktuellsten Nachrichten und Schlagzeilen aus Vietnam sowie über Vietnam. Auch ältere Artikel über Vietnam finden Sie ganz bequem auf WELT ONLINE. Die Vietnam-Themen sind hier von den neuesten Vietnam-News bis zu den ältesten Schlagzeilen über Vietnam strukturiert. Mehr zu den Vietnam Nachrichten auf Welt Online lesen

 

 

n-tv.de NEWS - Vietnam

Vietnam Nachrichten von n-tv auf Vietnam Aktuelln-tv.de zählt zu den renommierten Online-Nachrichten-Portalen in der Bundesrepublik Deutschland. Auf n-tv.de finden Sie weltweite Nachrichten aus Politik, Wirtschaft, Börse, Sport, Technik, Wissen, Reisen und viele weiteren Themen. n-tv.de zeichnet als seriösen, schnellen und kompetenten Nachrichtensender aufgrund seiner erstklassigen Recherchen aus. Hier finden Sie die neuesten Vietnam-Nachrichten sowie Vietnam-Schlagzeilen aus der ersten Hand. Neben Vietnam-Nachrichten bietet n-tv.de Ihnen die Möglichkeit, nach Nachrichten aus der ganzen Welt zu recherchen und diese bequem online zu lesen. Die Vietnam-Themen finden Sie strukturiert auf n-tv.de News für Vietnam wieder. Mehr zu den Vietnam News auf ntv.de lesen

 

 

sueddeutsche.de- Nachrichten Vietnam

Vietnam Nachrichten von Süddeutscher Zeitung auf Vietnam AktuellSüddeutsche Zeitung (kurz: SZ) zählt in Deutschland zu den führenden Tageszeitungen. Laut Angaben der Wipkipedia ist die Süddeutsche Zeitung ist größte deutsche überregionale Abonnement-Tageszeitung. Neben dem Hauptsitz in der Landeshauptstadt München, Bayern verfügt die Süddeutsche Zeitung über mehrere Redaktionsstellen beispielsweise in Augsburg, Berlin, Dresden, Frankfurt am Main, Karlsruhe, Düsseldorf, Dresden, Stuttgart, Hamburg und Nürnberg.

Mit ihrer Online-Redaktion erreichbar unter www.sueddeutsche.de bietet die Süddeutsche Zeitung unterschiedliche Themen aus der Politik, Wirtschaft, Geld, Kultur, Sport, Leben, Karriere, München, Bayern, Panaroma, Auto, Digital, Wissen, Fitness, Reise und viele der aktuellsten Weltereignisse aus der ersten Hand.

Die Süddeutsche Zeitung zeichnet sich durch ihre schnelle, zuverlässige und kompetente Recherchen aus. Auf der Webseite der Süddeutschen Zeitung können Nachrichten aus der ganzen Welt leicht und bequem mit ein paar Klicks angezeigt und gelesen werden. Suchen Sie nach Nachrichten oder Ereignissen sowie allgemeinen Berichterstattungen aus Vietnam, so gegen Sie einfach das Wort "Vietnam" in das Suchfeld ein und klicken auf den Button "Finden". So einfach lassen sich Nachrichten sowie Berichterstattungen aus Vietnam anzeigen. Mehr zu den Nachrichten Vietnam auf sueddeutsche.de lesen

Will Go To

Vietnam News, Vietnam Nachrichten | vietnam-atkuell.deWillgoto.com gehört zu dem großen Reiseführer und - Verzeichnis europaweit und bietet News rund um Reisen in sechs unterschiedlichen Sprachen.

Aktualisiert ( Dienstag, den 17. August 2010 um 21:34 Uhr )
 

Vietnam als Reiseziel wird interessanter

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Touristen am Badestrand in VietnamVietnam konnte die Zahl der ausländischen Gästeankünfte in den letzten Monaten deutlich steigern. Allein im vergangenen Monat kamen rund 473.000 Touristen nach Vietnam. Laut Angaben des Ministeriums für Planung und Investition beliefen die gesamten ausländischen Ankünfte im ersten Quartal 2010 auf 1,35 Millionen, verglichen mit den Zahlen aus dem gleichen Zeitraum des Vorjahres, besuchten somit 36,2 % mehr ausländische Touristen das südostasiatische Land.
Die deutliche Steigerung der Touristenankünfte in Vietnam ist dem Statistikbüro zufolge den Gästen aus Kambodscha (147,2 % mehr) zu verdanken, gefolgt vom Festland-China (115 %). Bei den Besuchern aus Thailand, Südkorea, Taiwan und Australien konnte ein Anstieg zwischen 22 – 37 % verzeichnet werden. Auch die Zahl der ausländischen Touristen aus Japan, Frankreich und Malaysia lag ebenfalls zwischen 12 und 15 Prozent zu. Auch die Reiseart der Vietnam Reisenden wie Städtereisen wird immer beliebter.

Touristen im ihrem Vietnam UrlaubDen Aussagen des Ministeriums für Kultur, Sport und Tourismus zufolge war die Steigerung der ausländischen Besucherzahl nicht überraschend sondern resultiert vielmehr aus der mühsamen Arbeit der vergangenen Monate, so wurden zahlreiche Werbekampagnen umgesetzt sowie attraktive Feste organisiert. Des Weiteren ist sicherlich auch der Erholung der Weltwirtschaft, insbesondere in den asiatischen Ländern, zu verdanken.

Für dieses Jahr will Vietnam die angestrebte Besucherzahl von 4,5 bis 4,6 Millionen ausländischen Touristen erreichen, teilte das Ministerium für Kultur, Sport und Tourismus mit. Die Erreichung der Ziele sieht Herr Vu The Binh, der Leiter des National Administration of Tourism Travel Department (VNAT) sehr optimistisch. Er glaubt jedoch fest dran, dass die angesetzten Industrie-und Promotion-Rabatte-Programme, die den Handel mit Tourismus zu kombinieren, Erfolg bringen werden. Außerdem kann Vietnam durch die Organisation des 1000. Jahrestages der Thang Long-Hanoi sicherlich mehr ausländische Besucher ins Land locken.

Weitere Faktoren zur Erreichung der angestrebten Ziele sieht Herr Binh vor allem in der Verbesserung der Servicequalität, um einen tiefen Eindruck bei den ausländischen Besuchern zu hinterlassen und ihnen das Gefühl zu vermitteln, dass Vietnam ein wirklich attraktives Reiseziel ist. (VNS).

Aktualisiert ( Mittwoch, den 04. August 2010 um 09:30 Uhr )
 

Freier Handel zwischen Europa und Vietnam?

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Die EU will ihre Handelsbeziehungen in Südostasien ausbauen. Erstes Ziel: ein Freihandelsabkommen mit dem kommunistischen Vietnam, dessen Wirtschaft und Gesellschaft sich nach Westen orientieren.

Die Zeit drängt: Da Konkurrent China in Südostasien als Wirtschaftspartner immer wichtiger wird, haben die europäischen Staaten es eilig, denn sie wollen selbst vom Wachstumsmarkt in der Region profitieren. Doch auch für das kommunistische Vietnam wäre ein Freihandelsabkommen ein bedeutender Schritt:

"Wenn das Handelsabkommen mit der EU demnächst zustande kommen würde, würde das Vietnam sehr viele Vorteile bringen", erklärt Vietnam-Experte Phuong Le Trong. Er stammt selbst gebürtig aus Vietnam, kam als Kind nach Deutschland und studierte in Aachen Soziologie. Heute lehrt er an der Universität Bonn. Sollte der Handel erleichtert werden, könne sich Vietnam größere Chancen auf dem Weltmarkt ausrechnen.

Wandel in rasantem Tempo

Trotz der Entfernung kennt Phuong Le Trong sein Heimatland gut. Er selbst reist regelmäßig nach Vietnam und beobachtet dort eine politische Transformation: Der Sozialismus existiert seiner Meinung nach nur noch auf dem Papier. Vietnam, so der Experte, könnte man in wirtschaftlicher und auch in politischer Hinsicht als ein "kleines China" betrachten. "Für Vietnam ist es schon seit langem ein Wunsch, zu anderen Ländern der Welt Beziehungen zu haben, insbesondere Handelsbeziehungen. Denn das Land befindet sich derzeit in einem rasanten Entwicklungsprozess", so der Experte.

Vor allem wirtschaftlich scheint sich Vietnam immer stärker am Westen zu orientieren. Eine Beobachtung, die auch der Unternehmer Luat Trong Nguyen gemacht hat. Vietnam sei noch immer ein sozialistisches und zentral regiertes Land mit einem Ein-Parteien-System. Auf der anderen Seite könnten Unternehmen sehr eigenständig agieren. "Das heißt, wir haben die freie Marktwirtschaft."

Wanderer zwischen zwei Welten

Luat Trong Ngyen verließ Vietnam im Kindesalter als Flüchtling und kehrte als Unternehmer zurück: In Ho-Chi-Minh-Stadt, dem ehemaligen Saigon, und in Frankfurt am Main gründete er eine deutsch-vietnamesische Unternehmensberatung und pendelt regelmäßig zwischen beiden Ländern hin und her. Noch habe Vietnams Wirtschaft einiges aufzuholen, um in allen Branchen europäische Qualitätsstandards zu erfüllen, meint er. "Deswegen ist es für uns auch noch sehr wichtig, uns das Know-How der europäischen Länder und Geschäftspartner anzueignen." So könnte die Qualität der vietnamesischen Waren verbessert werden. Und das sei der richtige Weg, um sich auf dem europäischen Markt zu etablieren.

Um dieses Ziel zu erreichen, unternimmt das Land derzeit enorme wirtschaftliche Anstrengungen. "Vietnam bemüht sich nach Kräften mit anderen Ländern gleich zu ziehen", beobachtet Vietnam-Experte Phuong Le Trong. Und die Voraussetzungen dafür sind seiner Meinung nach nicht schlecht. Es gebe eine ausbaufähige Infrastruktur, und "daran können sich die Mitgliedstaaten der EU noch stark beteiligen". Mehr lesen.

Quelle: Deutsche Welle, 09.03.2010, Autor: Joscha Weber
Redaktion: Esther Broders

Aktualisiert ( Mittwoch, den 10. März 2010 um 18:05 Uhr )
 

AirAsia gründet neue Low-Cost-Airline mit Vietnam

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Neue Billigfluggesellschaft in Vietnam(11/02/2010) – AirAsia, eine der großen Low-Cost-Airline in Asien erwarb 30 % Anteil an VietJet Aviation Vietnam, um eine Billigfluggesellschaft in Vietnam zu gründen.

Die Repräsentanz der AirAsia in Vietnam gab am Donnerstag, den 11. Februar 2010 bekannt, dass die neue gegründete Fluggesellschaft „VietJet AirAsia“ heißen wird. Laut einer Pressemitteilung der AirAsia aus Kuala Lumpur, der Hauptstadt Malaysias am Mittwochabend wurde der Deal am 9. Februar 2010 vom Vietnamesischen Ministerium für Verkehr zugestimmt. Wie teuer der Deal war, wurde von beiden Seiten nicht kommentiert.

Den Aussagen der AirAsia zufolge soll die neue Billigfluggesellschaft sowohl Inlands- als auch internationale Ziele anfliegen. Für die Inlandsstrecken sollen vor allem die Strecken zwischen Hanoi, Ho-Chi-Minh-Stadt und Danang sowie internationale Reise wie Singapur, Thailand, Korea und Japan bedient werden. Mit der Gründung der neuen Airline mit AirAsia steht Vietnam rankt Vietnam nun an der 4. Stelle hinter Malaysia, Thailand und Indonesien.

Den Grund für die Zusammenarbeit sieht AirAsia als Erweiterung seines Geschäftsfeldes sowohl in Vietnam als auch in den ASEAN-Ländern. Zudem sollen AirAsia und VietJet Aviation Vietnam vom Know-How beider Unternehmen profitieren. Beide hoffen durch die Zusammenarbeit auf mehr Synergieeffekte. Laut AirAsia soll das neu gegründete Unternehmen zwischen April und Juni in Betrieb gehen.

(SGGP)

Aktualisiert ( Freitag, den 12. Februar 2010 um 00:23 Uhr )
 

Wellnesstipps: Tu Dir was Gutes

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„Manchmal sieht unser Leben aus wie ein Obstbaum im Winter. Dass diese starren Äste, die zackigen Zweige im nächsten Frühjahr wieder grünen, blühen und Früchte tragen können.“ Johann Wolfgang von Goethe hat den menschlichen Alltag mit einem winterlichen Baum verglichen, dem Menschen erschreckend ähnlich werden können, wenn sie vergessen zu leben und ab und zu neue Energie zu tanken. Aus diesem Grunde soll man sich überlegen, was man für seine Gesundheit und für seine Entspannung tun kann. Wenn man gesund leben und jung aussehen will, sollte man für das eigene Wohlbefinden sorgen. Einige treiben der Gesundheit zu Liebe Sport, andere relaxen oder lassen sich einfach verwöhnen. Hier haben wir für Sie einige einfache und hilfreiche Tipps für Sie zusammengestellt:

3 Tipps für Aussehen und Gesundheit

Für sie: Gönnen Sie sich eine Gesichtstur aus Rosenblüten, die den Alterungsprozess Ihrer Haut verzögert oder machen Sie eine Haarkur mit Olivenöl.
Für ihn: Ein Peeling aus Totem-Meer-Salz und Avocado oder Sesamöl lohnt sich.
Für beide: Ein gemeinsames Fitnessfrühstück mit exotischen Früchten, unterschiedlichen Sorten Jogurt und Müsli.

3 Tipps für Relaxen und Entspannen zuhause

Für sie: Wellness-Tee mit Düften köstlicher Kräuter und Gewürze begleitet von Tai-Chi-Übungen für zuhause, die zur Entspannung und viel Energie durch diese Kampfkunst dienen.
Für ihn: Ungestörter Fussball-Wellness-Abend mit Freunden
Für beide: Gemeinsames Wellness-Bad mit Extrakten kostbarer Bioöle aus Soja, Mandel und verschiedenen exotischen Früchten

3 Tipps für Relaxen und Entspannen draußen oder unterwegs

Für sie: Ein Anti-Cellulite-Bad: Tauchen Sie in eine Badewanne mit Sprudeldüsen und Badezusätzen z. B. mit Menthol oder Rutin ein. Dieses Sprudelbad bewirkt ein Wohlgefühl dank der sanften Massage und der besseren Durchblutung der Muskulatur.
Für ihn: 2 Fitness-Stunden: Gönnen Sie sich ein persönliches Training in einem Fitnessstudio.
Für beide: Gehen Sie zusammen ins Freie! Wellness-Abend am See oder Spaziergang beim Sonnenuntergang helfen, vom Arbeitsstress abzuschalten, und sorgen für eine Belebung in Ihrer Liebesbeziehung.

Für diejenigen, die sich ein bisschen länger verwöhnen lassen möchten, bieten wir einige Wellnessangebote in unserem Online-Reiseportal. Ob Wellness-Kurzurlaub am Bodensee über Ostern, frische Nordseeluft in Cuxhaven im Sommer, ein entspanntes Wellness- Wochenende im Vitalhotel oder einfach einen Musikal -Abend im Herbst am Bodensee: Alles finden sie bei Onlineweg

Wählen Sie Ihre persönlichen Highlights zum Thema Wellness & Beauty und fühlen Sie sich wohl!

Aktualisiert ( Donnerstag, den 02. September 2010 um 11:33 Uhr )
 

Das vietnamesische Wunder

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Die Kinder von Einwanderern aus Vietnam fallen durch glänzende Schulnoten auf. Ihr Erfolg straft Klischees der Integrationsdebatte Lügen

Vor Kurzem erfuhr Detlef Schmidt-Ihnen die Zwischenergebnisse seiner Schule bei der Mathematik-Olympiade. Der Rektor konnte zufrieden sein. Sechs Schüler qualifizierten sich für die nächste Runde auf Landesebene. Am Ostberliner Barnim-Gymnasium ist das nichts Besonderes, die Schule legt von jeher einen Schwerpunkt auf Naturwissenschaften. Relativ neu ist dagegen das Problem, die Namen der ausgezeichneten Schüler korrekt auszusprechen. Hieß die Gewinnerin in der Klassenstufe sieben nun Tran Phuon Duyen oder Duyen Tran Phuon? Und wie war es mit Duc Dao Mihn aus der Zehn?

Schmidt-Ihnen steht öfter vor dieser Herausforderung: 17 Prozent der Schüler an dem Gymnasium im Stadtteil Lichtenberg stammen aus einer vietnamesischen Familie, in den unteren Klassen sind es mehr als 30 Prozent. »Gerade in den Naturwissenschaften und in Mathematik sind viele von ihnen stark«, berichtet der Rektor. Auch der Schulbeste in Mathe ist vietnamesischer Herkunft.

Keine andere Einwanderergruppe in Deutschland hat in der Schule mehr Erfolg als die Vietnamesen: Über 50 Prozent ihrer Schüler schaffen den Sprung aufs Gymnasium. Damit streben mehr vietnamesische Jugendliche zum Abitur als deutsche. Im Vergleich zu ihren Alterskollegen aus türkischen oder italienischen Familien liegt die Gymnasialquote fünfmal so hoch. »Die Leistungen vietnamesischer Schüler stehen in einem eklatanten Gegensatz zum Bild, das wir sonst von Kindern mit Migrationshintergrund haben«, sagt die brandenburgische Ausländerbeauftragte Karin Weiss.

20 Jahre nach dem Fall der Mauer schreiben die Nachkommen der ehemaligen DDR-Vertragsarbeiter eine bislang wenig bekannte Erfolgsgeschichte. Angeworben Mitte der achtziger Jahre, erlebten die Arbeitsmigranten aus dem sozialistischen Bruderland nach der Wende in Ostdeutschland häufig den Absturz in Arbeitslosigkeit und Armut, sie waren isoliert, wurden zum Opfer von Fremdenhass. Ihre Kinder jedoch sind nun dabei, mit ungeheurem Fleiß und Bildungsdrang die deutsche Gesellschaft zu erobern. Denn der Druck, gute Noten zu erzielen, ist in vietnamesischen Familien enorm.

Zugleich stellt der Schulerfolg der Vietnamesen eine ganze Reihe vermeintlicher Wahrheiten der Integrationsdebatte infrage. Wer etwa meint, dass Bildungsarmut stets soziale Ursachen hätte, sieht sich durch das vietnamesische Beispiel widerlegt. Auch die These, Migranteneltern müssten selbst gut integriert sein, damit ihr Nachwuchs in der Klasse zurechtkomme, trifft auf die ostasiatischen Einwanderer nicht zu. Gewiss, vietnamesische Eltern der ersten Generation hatten – anders als die Türken oder Italiener – oftmals selbst einen höheren Schulabschluss. Aber auch sie sprechen meist kaum Deutsch, leben in einer Nische unter sich und bilden so etwas wie eine Parallelgesellschaft. Mehr lesen >>

(Quelle: Zeit Online auf Yigg, 25.01.2010)

Aktualisiert ( Montag, den 25. Januar 2010 um 11:09 Uhr )
 

Neue Flussfahrt mit Stil im Mekong-Delta

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Alltag auf dem Mekong DeltaGönnen Sie sich doch einmal etwas ganz Besonderes – eine unvergessliche 2-tägige Bootstour auf den Wasserstraßen des Mekong-Deltas, dieses Labyrinths von unzähligen Wasserwegen, gesäumt von üppiger tropischer Vegetation und kleinen Fischerdörfchen. Die „Mekong Eyes“ ist das perfekte Schiff für eine stilvolle Flussfahrt mit Übernachtung. Der traditionelle Reisfrachter ist mit viel Liebe zum Detail mit 15 komfortablen Kabinen und einem edlen Barbereich ausgestattet worden. Lassen Sie sich einfach auf dem großen Sonnendeck nieder; das freundliche Personal verwöhnt Sie mit Getränken und frisch zubereiteten Köstlichkeiten.

Elegant gleitet die „Mekong Eyes“ durch den üppigen Dschungel und durch verschiedenartige Landschaften und verbindet lebensnahe Eindrücke von diesem exotischen Paradies mit stilvoller Entspannung. Sie sind mittendrin im quirligen Alltag auf dem Mekong: die Reisernte auf den Feldern, das Leben der Familien auf ihren Booten, Kinder, die fröhlich im Wasser planschen, überreich beladene Händlerboote mit paradiesisch frischen Früchten auf dem Weg zu ihren Kunden. Erleben  Sie einen schwimmenden Markt am frühen Morgen; das Menschen- und Bootsgewimmel - das Zusammenspiel der unzähligen Klänge und Gerüche werden Sie nie vergessen.

Schiffe im Fluss des Mekong Deltas in VietnamBaden Sie im Mekong. Schlendern Sie an einem der kleinen, verborgenen Kanäle entlang und entdecken Sie eine ganz eigene exotische Welt. Genießen Sie die gehobene Küche des Restaurants bei Sonnenuntergang, bevor Sie sich in Ihre gemütliche klimatisierte Kabine mit eigenem Bad zurückziehen und zum sanften Plätschern der Wellen behaglich einschlafen.

Diese neue 2-tägige Flussfahrt mit der „Mekong Eyes“ ab Can Tho oder Cai Be ist ab sofort bei ALL-ASIA touristic buchbar – Abfahrt täglich möglich (nach Anfrage). Der Preis beträgt 168 Euro pro Person incl. Übernachtung in Doppelkabine, Vollpension an Bord und Transfer ab/bis Hotel in Saigon. (ALL-ASIA touristic GmbH, Tel. 02159-1355, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , www.all-asia.de)

 

Aktualisiert ( Donnerstag, den 21. Januar 2010 um 09:40 Uhr )
 

Vietnam will sein Image als Reiseland in Deutschland verbessern

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Strände in VietnamDas vietnamesische Tourismusministerium (VNAT) will die Internationale Tourismus Börse (ITB) in Deutschland als Anlass nutzen, um sein Image als Reiseland bei den deutschen Kunden sowie Reiseveranstaltern aufzupolieren. Zwischen 10. – 14. März  dieses Jahres will das vietnamesische Tourismusamt auf der ITB präsent sein. Sein Ziel lautet, der deutschen Kundschaft und den Reiseveranstaltern auf die beliebten Reiseziele in Vietnam und das 1000-jährige Jubiläum Hanois aufmerksam zu machen und somit mehr deutsche Touristen nach Vietnam locken.

Laut Aussagen des VNAT wird derzeit fleißig an den Programmabläufen für ITB und Werbeschaltung in Deutschland gearbeitet, denn Deutschland ist nach wie vor einer der Hauptmärkte für die vietnamesische Tourismusindustrie und steht dieses Jahr deshalb ganz oben auf der der Liste der Tourismus-Promotion-Touren der vietnamesischen Tourismusbehörde.

(Quelle: VNA)

Aktualisiert ( Freitag, den 15. Januar 2010 um 20:39 Uhr )
 

Wirtschaftskrise und Reisepreise

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Keine Frage, die Wirtschaftskrise wirkt sich auch auf die Reisebranche aus. Wer Angst um seinen Arbeitsplatz hat, womöglich gerade nach Arbeit sucht, sorgt sich nicht mehr um Urlaub, denn Reisen ist Luxus. Das gilt selbst dann, wenn man sich vergegenwärtigt, dass in einem hochentwickelten Land wie Deutschland. Reisen ein Phänomen der Massen ist und ein spezialisierte Dienstleistungsbranche mit effizienten Methoden darum bemüht ist, Reisen für jedermann zu produzieren und zu verkaufen. In der Tat gehören Reisen in Deutschland so sehr zum Standard, dass eine gewöhnliche Urlaubspauschalreise in den Warenkorb der Ökonomen aufgenommen wurde. Da liegt sie nun zusammen mit Butter, und Brot und hilft, die Inflation zu messen. Dabei hat sie einiges Gewicht, denn immerhin kostet eine Reise deutlich mehr als die meisten Grundnahrungsmittel.

Wenn also angesichts der Krise die Menschen nicht mehr reisen, dann hat die Preisentwicklung solcher Reisen einen nachhaltigen Effekt auf die Inflationsrate. Tatsächlich kann man beobachten, dass Endverbraucher in Wirklichkeit nicht weniger, sondern eher kostenbewußter oder kürzer reisen. Dabei kommt es zu Verschiebungen bei den bevorzugten Reisezielen. Es wundert also niemanden, wenn Hoteliers in Fernzielen mit leeren Zimmern zu kämpfen haben, während es in der Nähe des sogenannten Quellmarktes noch nicht annähernd so schlimm aussieht. Hoteliers reagieren in der Regel mit deutlichen Preisanpassungen, denn nichts ist schlimmer als ein leerstehendes Hotel. Lieber das Zimmer billig abgegeben und die Chance auf Deckungsbeiträge in gefüllten Restaurants wahren, als überhaupt keine Gäste.

Man darf also davon ausgehen, dass im kommenden Jahr einige Reiseziele deutlich preiswerter zu buchen sein werden, als bis anhin. Die Türkei ist sicher ein Kandidat. Sie war schon immer bekannt für ein gutes Preisleistungsverhältnis, welches jetzt wohl noch besser werden wird. Daß dabei die Qualität nicht auch unter Druck gerät, liegt im Interesse der Reiseveranstalter. Sie handeln mit den Hoteliers die Preise für die Saison aus und wollen natürlich sicher gehen, dass welchem Preis auch immer eine angemessene Leistung gegenübersteht. Mehr lesen unter unter news.onlineweg.de.

(quelle: news.onlineweg.de)

Aktualisiert ( Montag, den 11. Januar 2010 um 22:01 Uhr )
 

Vietnam: Wachstum sehr robust - Inflation gefährlich hoch

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wirtschaft_vietnam_aktuellVietnams Aktienmarkt ist sehr robust ins neue Jahr gestartet. Der VN-Index zog am Donnerstag bis auf 534 Punkte an, und verbesserte sich damit seit Jahresbeginn um fast 8 Prozent. Damit hat er die übrigen asiatischen Indizes deutlich hinter sich gelassen. Am Freitag folgte allerdings bereits wieder ein Rückschlag um 2,3 Prozent auf 521 Punkte. Die positive Entwicklung an der Börse Vietnam zog wieder viel Aufmerksamkeit auf sich. Dabei sollte aber nicht vergessen werden, dass Vietnams Leitindex in den letzten Monaten ein klarer Underperformer war. Im vierten Quartal 2009 gab er unterm Strich 1,9 Prozent ab, und war damit Asiens schwächster Index. 


Die Erholung in den vergangenen Tagen hatte mehrere Gründe. Zum einen hat die Regierung einige Regularien für den Aktienhandel gelockert. Daneben wurde willkürlich der Goldhandel bis Ende März ausgesetzt. Die vietnamesischen Privatanleger hatten zuletzt massiv Gold gehortet, weil sie einen weiteren Wertverfall ihrer heimischen Währung – des Dong – befürchteten. Die Behörden glauben, dass ein Teil der Liquidität, die sonst für Goldkäufe aufgewandt worden wäre, jetzt in den heimischen Aktienmarkt fließen wird.


Daneben wurden auch die vorläufigen Daten für das Wachstum im Jahr 2009 veröffentlicht – und diese haben sehr gut ausgesehen. Vietnams Bruttoinlandsprodukt ist letztes Jahr um weitere 5,32 Prozent gestiegen. Das Wachstum hat sich damit gegenüber dem Vorjahreswert von 6,18 Prozent trotz Finanzkrise nur unwesentlich verringert. Zudem nahm es in der zweiten Jahreshälfte nochmals deutlich an Fahrt auf, und hat sich im vierten Quartal auf 6,9 Prozent beschleunigt. 


Doch dies ist nur die eine Seite der Medaille. Die Erholung wurde nämlich mit einem deutlichen Wachstum der Geldmenge erkauft. Bei der Bankenkreditvergabe ergab sich 2009 ein Anstieg um 38 Prozent gegenüber dem Vorjahr, als die landesweite Kreditvergabe ebenfalls bereits um 25 Prozent gestiegen war. Die Gelder flossen insbesondere in den Bausektor, und haben dadurch die Binnenwirtschaft gestützt.


Die enormen Mengen frischen Geldes müssen von der vietnamesischen Volkswirtschaft aber erst einmal verdaut werden, und schlagen sich einstweilen in einer deutlich höheren Inflationsrate nieder. Die Verbraucherpreise zogen im Dezember gegenüber dem Vorjahr bereits um 6,5 Prozent an. Da half es auch nicht viel, dass die Notenbank den Leitzins inzwischen schon auf satte 8 Prozent angehoben hat.


Obwohl der vietnamesische Leitzins damit erheblich über dem internationalen Niveau liegt, wird er die inflationären Tendenzen vorerst wohl nicht abbremsen können, ohne gleichzeitig die Konjunktur abzuwürgen. Daneben haben sich auch die internationalen Rohstoffpreise inzwischen wieder deutlich verteuert, was die Inflation zusätzlich anheizen könnte. Wenig hilfreich ist dabei, dass der Dong gegenüber dem Dollar auf Jahressicht gefallen ist, und die meisten Rohstoffimporte in Dollar beglichen werden müssen. 


Vorerst wird die Inflation also weiter anziehen. Der IWF rechnet für Vietnam in 2010 mit einer Preissteigerungsrate von 10 Prozent. Manche private Bankhäuser halten sogar noch einen stärkeren Anstieg für möglich. Sollte die Notenbank nicht rechtzeitig gegensteuern, dürfte der Dong gegenüber dem Dollar weiter fallen, und damit die inflationären Tendenzen im Inland noch zusätzlich anfeuern. 


Unterm Strich kann man festhalten: Vietnam gehört gemeinsam mit China und Indien zu den wenigen Ländern, die die Finanzkrise ohne Schrammen überstanden haben. In einem viel höheren Maße als in Indien und China wird jetzt aber die Inflation zu einem Problem. Die kommenden Momate dürften an der vietnamesischen Börse dementsprechend turbulent bleiben.


Mittelfristig ist Vietnam für den Anleger weiterhin eines der interessantesten Schwellenländer. Die Privatisierungswelle setzt sich unbeeinträchtigt fort; Modernisierung und Urbanisierung sind nicht mehr aufzuhalten; der Wohlstand breiter Schichten wächst stetig an. Zudem wird das Land auf dem Radar der internationalen Investoren bleiben, die in den kommenden Jahren viele weitere Milliarden Dollar in die dortige Wirtschaft pumpen dürften.

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quelle: emfis

Aktualisiert ( Montag, den 11. Januar 2010 um 21:53 Uhr )
 

Die aktuelle Volkszählung der Bevölkerung Vietnams

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bevoelkerung_vietnamDie vor Kurzem in Vietnam durchgeführte Volkszählung wird nun offiziell veröffentlicht. Den Ergebnissen der neuesten Volkszählung der Volksrepublik Vietnam zufolge wächst die vietnamesische Bevölkerung im Schnitt deutlich langsamer. Die Lebenserwartungen der Vietnamesen steigen dank den allgemein verbesserten Lebensumständen. Aus den Ergebnissen wurde auch ersichtlich, dass die Verstädterung stark zugenommen hat und dass immer mehr Menschen ihre Dörfer verlassen, um Arbeit und Obhut in den Großstädten des Landes zu suchen. Die Ergebnisse dieser Volkszählung bereiten vor allem den Verantwortlichen Sorgen, denn aus den Ergebnissen geht hervor, dass bei den Neugeborenen das Geschlechter-Ungleichgewicht immer stärker zunimmt.

Verglichen mit den Ergebnissen der letzten Volkszählung im Jahre 1999 ist die Zahl der vietnamesischen Bevölkerung 2009 um 9,5 Mio. gestiegen und beläuft sich aktuell auf 85,8 Mio. Menschen insgesamt. Laut dem vietnamesischen Statistikamt liegt die Zunahme von 9,5 Mio. Menschen unter den Erwartungen, was vorher prognostiziert wurde. Trotz des geringen Wachstums der vietnamesischen Bevölkerung rechnet man auch mittel- und langfristig mit rund 1 Mio. jungen Menschen, die dem Arbeitsmarkt jedes Jahr zur Verfügung stehen und somit sind die Politiker in Vietnam gefragt, sich mehr fürs Wachstum der Wirtschaft des Landes zu sorgen.bevoelkerung_ninh_binh_vietnam

Betrachtet man die Bevölkerungsrangliste weltweit, so steht Vietnam direkt vor Deutschland auf dem 13. Rang hinter den Philippinen. An der erster Stelle führen nach wie vor Chinesen mit etwa 1.339 Mio. Menschen (rund 19,7 % der Weltbevölkerung) und behaupten somit unangefochten den ersten Rang, dicht gefolgt von Indien mit 1.171 Mio. Menschen.

Der demografische Wandel hat nun auch Vietnam erreicht. Dank der verbesserten Lebensstandards und der medizinischen Versorgung  sind die Lebenserwartungen der Vietnamesen in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen, so wird 2010 die 73-Jahr-Schwelle, verglichen mit 72,5 Jahren (2005) erreicht. Laut den Daten des amtlichen Statistikbüros Vietnams leben derzeit rund 7.200 Personen, die älter bereits älter als 100 Jahre alt sind.

Vor allem in Vietnam konnte in den letzten 10 Jahren eine Zunahme der regionalen Verteilung der Bevölkerung registriert werden, so leben heute rund 43 % der gesamten Bevölkerung im Delta des Roten Flusses zwischen der Hafenstadt Haiphong und der Hauptstadt Hanoi sowie in den Gebieten des Mekongs im Süden und in den Bergregionen des Nordens und der zentralen Landesteile etwa 19 %.

Die größten Städte Vietnams sind Ho-Chi-Minh Stadt mit 7,1 Mio. Einwohnern, dicht gefolgt von Hanoi mit 6,5 Mio. Einwohnern. An der Bevölkerungszahl der Einwohner gemessen leben nach wie vor die meisten Menschen in den Provinzen wie Nghe An, Thanh Hoa und Doang Nai.

Am meisten Sorgen bereitet den Verantwortlichen die Zunahme des Ungleichgewichts im Geschlechtsverhältnis der Neugeborenen. Da immer mehr Familien in Vietnam nach einem männlichen Nachkommen wünschen, sinkt die Zahl der weiblichen Neugeborenen stetig. Laut den Zahlen der United Nation Population Fund (UNFPA) war das Verhältnis zwischen Jungen und Mädchen 2002 von 106,2 zu 100,0. Derzeit liegt das Verhältnis in machen Regionen Vietnams schon rund 123 zu 100. Um diese Lücke zu füllen, hat Vietnam bereits ein Signal gesetzt und in vielen Regionen Prämie vergeben, für diejenigen, die ein Mädchen gebähren werden. Ob diese Maßnahme Wirkung zeigt, muss erst noch abgewartet werden, so das General Department of Population and Family Planning Vietnams.
Aktualisiert ( Dienstag, den 29. Dezember 2009 um 14:03 Uhr )
 

Kräftiger Zuwachs bei der Tourismusindustrie in Vietnam

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tourismus_wachstum_vietnamVietnamesische Reiseveranstalter und Touristikunternehmen können in den letzten Monaten dieses Touristikjahres doch noch einen signifikanten Zuwachs  für Reisen ins Ausland verbuchen.

Aussagen des stellvertretenden Direktors, Herrn Tran The Dung, The He Tre (Junge Generation) Touristikunternehmen zufolge steigt die Zahl der Buchungen für Reisen ins Ausland seit November um 43 % , verglichen mit den Zahlen des vergangenen Monats. Somit ist die Zahl der Buchungen für Reisen ins Ausland im Jahresvergleich um 10-15 % gestiegen. Das vietnamesische Touristikunternehmen Saigontourist berichtete, dass es bereits 7000  touristische Buchungen für unterschiedliche Auslandsreisen  zu Weihnachtszeiten und zum Neujahr registrieren konnte, was ein Anstieg von 8 %, verglichen mit den Zahlen des vergangenen Jahres, bedeutete.

Frau Nguyen Song Dien Ha, Pressesprecherin des Touristikunternehmens Vietnam Travel gab ebenfalls bekannt, dass das Unternehmen bereits mehr als 2100 touristische Buchungen für Auslandsreisen verzeichnete und erwartete weitere 2000 Buchungen für Reisen innerhalb Vietnam.

Nach den Reiseabsichten der Vietnamesen gefragt, argumentiert der stellvertretende Direktor, Herr Nguyen Cong Hoan von Hanoi Redtour damit, dass die sich meisten Vietnamesen um diese Jahreszeit eine Auszeit gönnen und lieber ins Ausland shoppen gehen. Für ihn ist Hongkong nach wie vor die Topdestination der Vietnamesen, gefolgt von China, Singapur, Malaysia und Thailand.tourismus_wachstum_vietnam_schiff

Für die Vietnamesen sind die Preise der Auslandreisen auch dieses Jahr um 5-15 % angestiegen, da Preise der Lowcost-Airlines und weitere zusätzlichen Gebühren im Allgemeinen erhöht wurden, sagte Herr Nguyen.

Vietnamesische Reiseveranstalter sind zudem optimistisch und rechnen mit einem leichten Zuwachs der Buchungen für Inlandsreisen auch über die Ferienzeiten hinaus. Unterstützung können Sie mit dem 1000-jährigen Jubiläum Hanois und dem Blumenfest Da Lats im kommenden Jahr rechnen. Top-Destinationen in Vietnam sind nach wie vor die Nha Trang Stadt, die Insel Phu Quoc und Phan Thiet Stadt.

Quelle: VNS
Aktualisiert ( Donnerstag, den 24. Dezember 2009 um 11:33 Uhr )
 

Dschunkenfahrt durch die Bucht des Drachen

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strand_halong_tourismusEin beeindruckendes Naturspektakel erwartet die Reisenden im Norden Vietnams auf einer zweitägigen Dschunken-Fahrt durch die Bucht von Halong. Das smaragdgrüne Paradies wurde 1994 zum UNESCO-Weltnaturerbe erklärt. Hier taucht man ein in ländliche Szenerien, entdecken magisch illuminierte Grotten und schippern zwischen 2.000 Inseln auf den Spuren des Drachens, der dort einst ins Meer stieg – so sagt zumindest die Legende. In Kombination mit einer neuen, siebentägigen Rundreise durch Zentralvietnam hat Lotus Travel Service eine beeindruckende Tour aufgelegt.

Reisende mit Lotus Travel haben die Wahl zwischen drei vietnamesischen Dschunken der Flotte von Indochina Sails oder der etwas einfacheren, aber dennoch gemütlich ausgestatteten Bai Tho Dschunke. Die Tour beginnt jeweils in Hanoi und führt an der Titop Insel vorbei zur Bat Cave. Von dort werden Kajaktouren in geheimnisvolle Grotten oder der Besuch des Fischerdorfs an der Cua-Van-Bucht angeboten. In den 130 auf Stelzen errichteten Häusern leben rund 500 Dorfbewohner. halong_bucht_tourismus

Nachts rastet die Dschunke in einer kleinen Bucht, bevor es am nächsten Morgen zur Sung-Sot-Grotte weitergeht. Tausende Stalaktiten und Stalagmiten liefern einen leuchtenden und mystischen Abschluss der Tour. Der Ausflug zur Drachen-Bucht ist mit den Indochina Sails Dschunken ab 192 Euro (Bai Tho Dschunke ab 184 Euro) pro Person/Doppelkabine inklusive Vollpension, Besichtigungsprogramm und Reiseleitung bei Lotus Travel buchbar. Dieses „Drachen-Naturereignis“ lässt sich hervorragend mit einer siebentägigen Rundreise durch Zentralvietnam verbinden, die Lotus Travel neu im Programm hat.

Die Tour „Wo die Kaiser Götter spielten“ entführt gleich zu Beginn in die Stadt Hoi An. Mit ihren zahlreichen historischen Gebäuden, alten Hartholzhäusern im chinesischen Stil, Tempeln und Pagoden wurde sie 1999 zum UNESCO-Kulturdenkmal erklärt. Auch das zweitgrößte Kalksteingebiet der Welt, die Höhle Phong Nha, gehört zu den UNESCO-Welterbestätten und steht am vorletzten Tag der Rundreise auf dem Programm. In hunderten von Höhlen erwartet die Reisenden eine große Artenvielfalt. Weitere Etappen sind die Tempelanlage My Son und die „Stadt der Söhne des Himmels“, Hue. My Son gilt als bedeutendste hinduistische Tempelanlage Vietnams. Mehr lesen >>

Quelle: (Reisenews-online.de)

 

Aktualisiert ( Montag, den 21. Dezember 2009 um 21:30 Uhr )
 

ADAC testet Sicherheit von Europas Fußgängerüberwegen

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Er ist nachts nicht beleuchtet, auch tagsüber schlecht einsehbar, hat eine abgenutzte Markierung und kein blaues Hinweisschild – der Zebrastreifen in der Stuttgarter Lange Straße Ecke Theodor-Heuss-Straße ist für Autofahrer nur schlecht zu erkennen und deshalb für Fußgänger besonders gefährlich. Kein Wunder, dass dieser Übergang im aktuellen EuroTest von Fußgängerüberwegen von allen deutschen Testobjekten am schlechtesten abgeschnitten hat und auch europaweit unter den letzten zehn landete.

Überprüft wurden insgesamt 360 Fußgängerquerungen in den Zentren von 38 europäischen Großstädten, darunter 80 Überwege in den deutschen Städten Berlin, Dresden, Essen, Frankfurt am Main, Hamburg, Hannover, Köln, Leipzig, München und Stuttgart. Getestet wurde ausschließlich die Sicherheit und zwar in den Kategorien Sichtbarkeit, Gestaltung sowie Zugang.

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